Hochseilgarten : 47 Spitzensportler auf dem Höhentrip

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Selbst Mitglieder der Sportfördergruppe Appen, allesamt erfahrene Spitzensportler, kann man noch vor neue Herausforderungen stellen. Für so eine sorgte der Leiter der Gruppe, Oberstabsbootsmann Bernhard Theis, indem er 47 junge Frauen und Männer gestern im Hochseilgarten Heist Höhenluft schnuppern ließ.

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31. Juli 2012, 19:40 Uhr

Die Ruderer, Beach-Volleyballer, Hockeyspieler, Leichtathleten, Segler und Wasserballer gehören zu denjenigen, die in diesem Jahr die Olympiaqualifikation ganz knapp verpasst haben. Und das, obwohl sie fast alle schon über internationale Titel verfügen.

Während 16 ihrer Kameradinnen und Kameraden in London derzeit um olympisches Metall kämpfen, nutzen die Daheimgebliebenen die Zeit, die Gemeinschaft zu pflegen, Kontakte aufzufrischen, sich mal wieder in einer Kaserne blicken zu lassen und natürlich mit den Olympioniken mitzufiebern. Oberstabsbootsmann Theis hatte für den gestrigen Vormittag militärischen Dienst angesetzt, bevor er seine Leute am Nachmittag in den Hochseilgarten begleitete.

Und weil auch die Spitzensportler keine wirkliche Klettererfahrung mitbrachten, wurden sie von Torsten Hedinger und Regina Lebbe, den beiden Inhabern des Hochseilgartens, zunächst in aller Ruhe eingewiesen. Dann folgten erste Gehversuche auf einem Probe-Parcours, bevor sich dann jeder in die Höhe schwingen durfte, die ihm zusagte. Zehn bis zwölf Meter hoch hangelt man sich auf der obersten Ebene durch die Wipfel im Heistmer Wald, falls man diesen Dimensionen denn etwas abgewinnen kann.

Die Mitglieder der Sportfördergruppe gingen die Sache erwartungsgemäß äußerst souverän an. Da zahlten sich Körperbeherrschung und der sichere Umgang mit extremeren Situationen aus.

In der Bundeswehr gibt es 15 Sportfördergruppen, in denen 764 Spitzensportler organisiert sind. Sie trainieren in den Olympiastützpunkten für ihre jeweilige Sportart, kommen deshalb in ihrer Gruppe eher selten zusammen. Dagegen treffen sie sich regelmäßig auf Wettkämpfen.

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