Freisprechung : 41 neue Bauhandwerker

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16 frischgebackene Maurer und 25 Zimmerleute nahmen im Elmshorner Hotel „Sportlife“ ihre Gesellenurkunden entgegen. Rund 140 Familienangehörige und Partner waren beim feierlichen Abschluss von drei Jahren Ausbildung und Prüfungen dabei. Zu den Freigesprochenen im von Männern dominierten Gewerbe gehörte nur eine junge Frau.

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04. Juli 2014, 20:51 Uhr

„Ihr habt euch in drei Jahren von einem wilden Haufen zu jungen Erwachsenen entwickelt“, bescheinigte Stellvertretender Innungs-Obermeister Jan Behrens den Junggesellen und ermahnte sie: „Strengt euch an, sucht euch eure Vorbilder unter den Älteren und versucht, besser als sie zu werden.“

Die Anforderungen an Handwerker seien auch im Baugewerbe gestiegen. Für Bauhandwerker sei erforderlich, über immer mehr neue Werkstoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften und Verarbeitungsweisen Bescheid zu wissen. Behrens: „Das gab es vor 30 Jahren noch nicht.“

Von den Freigesprochenen hatten einige noch am Tag zuvor Prüfungen absolviert, Ausbilder in der Nacht zuvor Urkunden unterschrieben. Fliesenleger und Straßenbauer, die auch zum Baugewerbe zählen, waren im „Sportlife“ nicht vertreten, ihre Prüfungen noch nicht abgeschlossen.

Die meisten der Freigesprochenen hatten ihre Prüfungen bereits im vergangenen Winter abgelegt, die Erhebung in den Gesellenstand war für sie nur noch ein formaler Akt. Unter ihnen befanden sich Wiederholer und Leistungsstarke, die ihre Ausbildungszeit um ein halbes Jahr verkürzen konnten.

Insgesamt sieben ehemalige Auszubildende des Baugewerbes schlossen die Prüfungen mit guten und sehr guten Noten ab, unter ihnen sieben Zimmerleute und ein Maurer. Sie bekamen vom stellvertretenden Innungs-Obermeister einen handgeschnitzten Gesellen-Wanderstab. Mit dem besten Ergebnis von allen, einer Eins in beiden Prüfungsteilen, schloss der Zimmerer Nico Claussen seine Ausbildung ab.

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