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Feierlichkeiten : 40 Jahre Schulzentrum Moorrege

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wie sich Schule in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat, lässt sich auch an kleinen Details ablesen. Bei den Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen des Schulzentrums standen noch „Bundesjugendspiele im Geräteturnen“ auf dem Programm. Wenn vom 2. bis 5. Juni das 40-Jährige gefeiert wird, gibt es im sportlichen Teil ein WM-Fußballturnier sowie einen Brasilienabend. Während eines Pressegesprächs wurde das Jubiläumsprogramm vorgestellt.

Über den Tellerrand hinaus blicken und zu erfahren, wie Kinder und Jugendliche in anderen Teilen der Welt leben, ist „ein wichtiger Aspekt der Schule“, erklärt Rektorin Karen Frers. Folglich wurde die Musikgruppe „Black & White“ eingeladen, die aus Deutschen und Afrikanern besteht. Am 2. und 3. Juni gibt es ein Mitmachprogramm für die Mädchen und Jungen.

Was Schüler und Musiker erarbeitet haben, kann während eines Mitmachkonzerts am 3. Juni ab 19 Uhr im Infozentrum erlebt werden. Die Veranstaltung wird kombiniert mit einem Ehemaligen-Treffen. Frühere Schüler und Lehrer sind herzlich eingeladen. Joachim Heyland, der erste Rektor der Realschule, hat sein Kommen schon zugesagt. „Wir hoffen, dass möglichst viele dabei sein wollen“, so die Rektorin.

Schüler treten im Rahmen eines Fußballturniers am 4. Juni gegeneinander an. Von 8 bis 13 Uhr sind stimmgewaltige Zuschauer willkommen. Fußballinteressierte Eltern und Schüler können sich dann während eines Brasilienabends ab 19 Uhr informieren und Spaß haben. Das Festprogramm endet mit einem Empfang für geladene Gäste am 5. Juni.

Stolz ist Rektorin Karen Frers auf das Programm, denn es ist umfangreich und entstand quasi nebenbei. Breiten Raum nimmt derzeit die Arbeit an der Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule ein. Im Sommer soll zudem der Ganztagsbetrieb inklusive Mensa stehen.

Die Schulraumnot in den Sechzigern des vergangenen Jahrhunderts ließ die Politiker in den vier Trägerkommunen Moorrege, Heist, Haseldorf und Haselau über die Gründung eines Schulzweckverbandes nachdenken. Los ging es 1974 mit getrennten Zweigen für Haupt- und Realschule unter einem Dach. 2007 wurde aus dem Schulzentrum eine Regionalschule, bei der die Schüler in der Orientierungsstufe gemeinsam unterrichtet und anschließend einem Bildungsgang zugeordnet wurden.

Dass den körperlichen Aktivitäten eine besondere Rolle beigemessen wird, lässt sich am Namen ablesen. Los ging es unter dem Motto „Die Schule im Grünen“. Auch dank einiger Erfolge heißt es jetzt „Die sportliche Schule im Grünen“.

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erstellt am 11.Mai.2014 | 21:40 Uhr

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