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Uetersener Nachrichten

24. August 2017 | 11:23 Uhr

Jubiläumsfeier : 40 Jahre Holsteiner Hof

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Vor 40 Jahren ist der Holsteiner Hof eröffnet worden. Irmgard und Johannes Heydorn hatten 1972 Hotel und Gaststätte eröffnet. Ihre Tochter Magrit Kopplin feierte das 40-jährige Bestehen am vergangenen Wochenende mit einem Empfang.

Johannes Heydorn sollte sich mehr bewegen, also gründete er den Betrieb. Er ließ in einem alten Bauernhaus ein Schwimmbad bauen. Da er Erfahrung vom Großmarkt und aus Kantinen mitbrachte, wurde gleich noch eine Sauna, eine Gaststätte und ein Hotel dazu geplant. Und Tochter Magrit half von Anfang an mit.

Die Speisen wurden anfangs in der Privatküche des Hauses auf vier Kochstellen zubereitet. Erst ein paar Jahre nach der Eröffnung gab es die erste Küche, die zu einem Restaurant passt und in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde sie noch einmal vergrößert.

Man konnte auf die Hilfe vieler vertrauen. Zu ihnen gehörte der Brennmeister Walter Skoludek, der sich anfangs um die Gaststätte kümmerte. Legendär war damals sein Korn. 1978 verpachtet das Gründerpaar das Haus an ihre Tochter. Die hatte erst in einem Reisebüro gelernt, war danach für eineinhalb Jahre nach Bayern gegangen. „Ich brauche den Kontakt mit den Menschen“, zieht sie Parallelen zwischen ihrem Ausbildungsberuf und der Arbeit im Holsteiner Hof.

1982 brannte das Haus fast ab, doch das beherzte Eingreifen der Feuerwehr verhinderte, dass nach einem Blitzschlag das Haus ein Raub der Flammen wurde. Nach dem Tod von Johannes Heydorn 1991 verpachtet die Familie das Haus fünf Jahre. 1997 übernimmt es Magrit Kopplin wieder. „Hier sind meine Wurzeln“, erklärt sie. Kräftig geholfen hat ihr beim Neustart Ingrid Bitzer.

Die Organisation von Veranstaltungen ist zu ihrem Steckenpferd geworden. Riesig der Andrang, wenn Hermann Bärthel kurz vor Weihnachten liest. Magrit Kopplin gehörte zu den Ersten, die Hochzeitsmessen oder Events á la „Magic & Diner“ organisierte. Mit der Gründung des Vereins „Tourismus in der Marsch“ sowie der Eröffnung des Elbmarschenhauses steigt die Zahl der Tagestouristen, besonders der Radfahrer. Magrit Kopplin reagiert darauf und eröffnet eine Terrasse, auf der Fahrradtouristen einen Zwischenstopp einlegen können. Ihr Motto: „Immer wieder etwas Neues anbieten.“

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erstellt am 20.Aug.2012 | 21:00 Uhr

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