Dienstjubiläum : 40 Jahre bei der Bundeswehr

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Oberst Klaus-Christian Kuhle, Kommandeur der Unteroffizierschule der Luftwaffe (USLw), konnte gestern sein 40. Dienstjubiläum feiern. Von Oberst i.G. Peter Klement erhielt Kuhle die vom Verteidigungsminister Thomas de Maizière ausgestellte Urkunde überreicht. Klement war in Stellvertretung des Kommandeurs des Luftwaffenausbildungskommando (LwAusbKdo), Brigadegeneral Rainer Keller, aus Köln angereist.

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01. Oktober 2012, 21:28 Uhr

Doch blieben die beiden Herren nicht unter sich. Dafür war gesorgt worden. Oberst Kuhle liegt die vertrauensvolle Zusammenarbeit staatlicher und nichtstaatlicher ziviler Organisationen mit der Bundeswehr am Herzen. Und das auch in seiner Eigenschaft als Standortältester, quasi „militärischer Landrat“. Und die Öffentlichkeit schätzt die regelmäßigen Begegnungen in der Kaserne (Appener Gespräche, Salvatorabend, Oktoberfest) außerordentlich. So kam es, dass sich im „Uetersener Zimmer“ fast alle Bürgermeister aus der näheren Umgebung, dazu Landrat Oliver Stolz und mehrere Amtsleiter eingefunden hatten, um den Oberst zu überraschen und natürlich auch, um ihm herzlich zu gratulieren.

Für die Luftwaffe sei Kuhle ein Glückstreffer, so Peter Klement. Kuhle zeichne ein ruhiger, überlegter und gradliniger Führungsstil aus. In den Prozess der Umstrukturierung der Bundeswehr habe der Kommandeur Ideen mit Weitblick eingebracht. Kuhle sei ein kompetenter und versierter Steuermann in turbulenten Zeiten. Der so Gelobte wollte mindestens die Hälfte dieser Worte gestrichen wissen. Auch für ihn gelte, dass man nur aus Niederlagen lernen könne.

Kuhle diente an vielen Stellen innerhalb der Bundeswehr, so 1989 als Referent in der Personalabteilung des Bundesministeriums für Verteidigung in Bonn. Diese Verwendung sei für ihn die einprägsamste Zeit gewesen. Galt es doch, zwei Armeen zusammenzuführen. Daran mitwirken zu dürfen, sei ein ganz besonderes Erlebnis für ihn gewesen.

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