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Uetersener Nachrichten

12. Dezember 2017 | 10:06 Uhr

Fußball : 4:2-Sieg nach 0:2

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„In der ersten Halbzeit hatte ich noch nicht genug Zielwasser getrunken“, lautete die Entschuldigung von Kirill Shmakov dafür, dass er vor der Pause gleich drei Großchancen vergeben hatte.

shz.de von
erstellt am 28.Sep.2014 | 22:11 Uhr

Am Ende gewannen die 1. Herren des TSV Uetersen das Landesliga-Derby bei TBS Pinneberg, auch durch zwei Shmakov-Treffer im zweiten Durchgang, aber doch noch mit 4:2. „Unsere zweite Halbzeit war grandios – aber vor der Pause haben wir arrogant gespielt“, fand TSV-Kapitän Christian Förster nach dem Abpfiff im Mannschaftskreis klare Worte, bevor die Uetersener ihren zweiten (Auswärts-)Sieg in Folge ausgelassen feierten.

Die von Förster angesprochene Arroganz sowie die von Shmakov vergebenen Chancen hatten zur Folge, dass es zur Pause 2:0 für TBS stand. Zwar bestimmten die Rosenstädter an der Müssentwiete zunächst das Geschehen, aber nach Shmakovs erster vergebener Großchance schauten drei (!) TSV-Spieler nur zu, wie ein Pinneberger bei einem Konter mit dem Ball am Fuß nach vorne marschierte; Erturul Kayali, der ebenfalls von keinem Gäste-Akteur gestört wurde, jagte den Ball dann unhaltbar zum 1:0 in den Winkel (11.). Shmakov vergab zwei weitere Chancen (erst hatte er Pech bei einem Latten-Kopfball, dann zielte er aus zwei Metern vorbei), ehe Raphael Friederich im eigenen Strafraum mit seiner Schulter einen Pinneberger traf. Die Elfmeter-Entscheidung war laut Bernd Enderle (langjähriger 1. Vorsitzender der TSV-Fußballer) „vertretbar“. TSV-Torwart Timo Herrmann berührte den Strafstoß noch, doch der von Sonay Hayran hart geschossene Ball schlug zum 2:0 ein (31.). Mit zwei neuen Spielern und einem anderen System (vor einer Dreierabwehrkette agierte Christian Förster im zentralen Mittelfeld) bliesen die Uetersener in der zweiten Halbzeit aber zur Aufholjagd. Der eingewechselte Frank Saaba erlief sich einen schönen Pass von Till Mosler, umkurvte TBS-Torwart Zakaria Chergui und verkürzte zum 2:1 (48.). Nachdem die Pinneberger einen weiteren Saaba-Schuss soeben noch abwehren konnten, brachte Florian Blaedtke den fälligen Eckstoß herein; Phillip Niklas Kuschka verlängerte den Ball per Kopf und am zweiten Pfosten schoss Shmakov artistisch zum 2:2-Ausgleich ein (60.). „Wir wollen noch mehr“, feuerten sich die TSV-Spieler an. Und nachdem Förster auf der eigenen Torlinie ein Saaba-Eigentor verhinderte (66.), bekamen die Uetersener mehr. Nach einem Foul an Mosler schlug Blaedtke den Freistoß auf den langen Pfosten, wo Shmakov zum 2:3 einköpfte (69.). Und weil ein TBS-Verteidiger bei seinem Klärungsversuch nur Kevin Koyros Fuß traf, gab es auch für die Gäste einen Elfmeter, den Philipp Ehlers platziert flach links zum 2:4-Endstand nutzte (75.).

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