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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 21:45 Uhr

Fußball : 4:1-Sieg im Schongang

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Alle waren recht- zeitig da ‒ zumindest fast: Während die Spieler und Verantwortlichen der 1. Herren des Heidgrabener SV sowie des SSV Rantzau II und auch die Zuschauer pünktlich auf der Sportanlage an der Uetersener Straße eintrafen, kamen Schiedsrichter Volkan Kenan sowie seine beiden Assistenten Adnan Inoglu und Kadir Aydogdu zu spät. Sie waren davon, dass am Sonntag für das Radrennen „Vattenfall Cyclassics“ Straßen gesperrt wurden, überrascht worden ...

shz.de von
erstellt am 24.Aug.2015 | 20:27 Uhr

Immerhin: Das Gespann harmonierte gut, auch wenn Kenan „mitunter etwas zu streng pfiff“, wie HSV-Coach Ove Hinrichsen monierte. Den Auftritt seiner Heidgrabener empfand Hinrichsen, obwohl sie einen 4:1-Sieg feierten, allerdings als nicht restlos überzeugend: „Wer nach einem solchen Ergebnis unzufrieden ist, jammert sicherlich auf einem hohen Niveau“, räumte Hinrichsen ein ‒ doch speziell in der ersten Halbzeit vermisste der Trainer bei seinen Schützlingen die nötige Aggressivität und Laufarbeit: „Da haben wir die Zügel etwas zu sehr schleifen lassen!“

So konnte die Rantzauer Reserve auf dem Kunstrasenplatz früh in Führung gehen: Nachdem ein Heidgrabener Einwurf zu einem Gegenspieler gelangt war, verwertete Lars Schulz die folgende Flanke zum 0:1 (3. Minute). „Wir haben aber gleich die passende Antwort gefunden“, frohlockte Hinrichsen angesichts der Tatsache, dass nur eine Minute später der Ausgleich gelang: Maik Siebels bediente von halbrechts aus Dennis Malysz, der zunächst noch an SSV-Torwart Inan Gergin scheiterte, aber im zweiten Anlauf zum 1:1 einschoss (4.).

In der 23. Minute gingen die Heidgrabener in Führung: Nachdem Alexander Martin gefoult worden war, schoss er selbst von halbrechts aus den fälligen Freistoß mit links scharf auf das Gäste-Gehäuse; der Ball wurde von der Rantzauer Abwehrmauer noch unhaltbar für Inan Gergin abgefälscht. Dieses 2:1 hatte bis zur Pause Bestand. Im zweiten Durchgang waren die Hausherren zwar stets Herr der Lage, ohne dabei allerdings glänzen zu können. Die Barmstedter hatten nun keine nennenswerte Offensivaktion mehr.

Maik Siebels gelang nach einem Martin-Eckstoß das 3:1 (52.), was einer Vorentscheidung gleichkam. Als Manuel Maresch auf der rechten Seite von Maik Siebels steilgeschickt wurde, bis zur Grundlinie lief und scharf in die Mitte spielte, war Malysz einen Schritt schneller als sein Gegenspieler und es hieß 4:1 (63.).

In der Schlussphase ließen Malysz und Martin noch einige Chancen für einen höheren Sieg ungenutzt verstreichen. Ein gutes Pferd springt eben nur so hoch, wie es muss: „Ich hatte stets das Gefühl, dass wir, wenn es nötig gewesen wäre, noch ein paar Gänge hätten hochschalten können“, betonte Hinrichsen abschließend.

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