Fußball : 4:1 im Reserve-Derby

Ihren fünften Sieg in Folge feierten die 2. Herren des TSV Uetersen im Verfolger-Duell gegen die SV Lieth II und zementierten damit in der Kreisliga 8 ihren zweiten Platz hinter dem souveränen Spitzenreiter FC Union Tornesch. „Wir haben momentan einen guten Lauf“, frohlockte TSV-Co-Trainer Marcel Reinke, dessen Team nun am Sonntag, 1. Dezember vor einer echten Reifeprüfung steht: Dann gastieren die Uetersener beim Tabellen-3. TuS Holstein Quickborn, der zuletzt ebenfalls fünfmal in Folge gewann.

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25. November 2013, 21:22 Uhr

Im Reserve-Derby gegen die Liether Zweitvertretung waren die Rosenstädter auf dem Rasenplatz an der Jahnstraße in der ersten Halbzeit deutlich überlegen. Die Gäste schwächten sich allerdings auch selbst: Torjäger Daniel Krohn, der in der Saison 2011/ 2012 noch für die 1. Uetersener Herren in der Landesliga spielte und am 11. August im Hinspiel (1:1) gegen die TSV-Reserve traf, sah nun bereits nach einer Viertelstunde wegen Nachtretens die Rote Karte.

Die Hausherren gingen nach einem schönen Spielzug in Führung: Jörg Dreier legte den Ball quer zu Daniel Brandt, der mit einem langen Pass Kubilay Özen bediente; dessen flache Hereingabe veredelte Christian Kilb zum 1:0 (32.). Sechs Minuten später lief Jon Schertfeger nach einem schönen Heber, der über die SVL-Abwehr hinweg ging, alleine auf Gäste-Keeper Kai Löper zu und erhöhte auf 2:0.

Nach dem Seitenwechsel fanden die Liether allerdings zurück ins Spiel: Philipp Kölln verkürzte auf 2:1 (46.) und verpasste kurz darauf nur knapp das 2:2 (48.). „Wir haben in der Pause komplett die Spannung verloren“, gab Marcel Reinke zu. Nach einem Foul an Schwertfeger wurde den Uetersenern aber „zur richtigen Zeit“ (Marcel Reinke) ein Elfmeter zugesprochen. Diesen verwandelte Christian Sommer mit dem Glück des Tüchtigen (Löper ahnte die richtige Ecke und berührte den Ball noch) zum 3:1 (58.). Damit war den Liethern der Zahn gezogen. Der starke Schwertfeger traf nach Patrick Laubes Kraftakt und einer Kilb-Ablage brachial zum 4:1-Endstand ins Netz (74.).

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