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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 23:19 Uhr

Tag der offenen Kaserne : 3000 kamen zur USLw

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sie war sicherlich eine der Hauptattraktionen im 25. Jahr der USLw, die Transall, das Truppentransportflugzeug der Bundeswehr. Mehr als 40 Jahre alt ist der Flieger, doch an Faszinationskraft hat er nichts verloren. Als das 35 Meter lange Flugzeug gestern von Norden her einschwebte, da waren es viele, Soldaten und zivile Mitarbeiter, die das Spektakel vom Kasernengelände aus verfolgen wollten.

shz.de von
erstellt am 09.Aug.2013 | 18:33 Uhr

Andere hatten sich im Bereich des Towers auf die Lauer gelegt. Und wurden nicht enttäuscht. So wie auch die rund 3000 Besucher nicht, die am Nachmittag zur Marseille-Kaserne kamen, um der Einladung zum Familientag zu folgen. Die verantwortlichen Soldaten um Schulkommandeur Klaus-Christian Kuhle hatten reichlich aufgefahren. Insbesondere das Großgerät der Bundeswehr beeindruckte. Eine Patriot-Einheit war gekommen, zudem ein großes Tankfahrzeug. Weiter zu sehen waren gepanzerte und ungepanzerte Einsatzfahrzeuge der Armee. Die Reservistenkameradschaft (RK) Flugdienst ergänzte das „Arsenal“ mit ihren Flugzeugen Piaggio, Do 27 und Do 28.

Klasse, dass es der Bundeswehr in Appen erneut gelungen war, auch andere „Blaulichteinheiten“ auf das Kasernengelände zu holen. So den Zoll, die Polizei und die Feuerwehr. Letztere, aus Appen, bat zu vorgerückter Stunde zu einer Rettungsübung. Bei bestem Wetter läuft es sich gut. Diesem Grundsatz folgend fanden sich etliche am Sportgelände zum Familienlauf ein. Der wurde vom Lokalen Bündnis für Familie Uetersen ausgerichtet. Uetersens Bürgermeisterin Andrea Hansen war die Schirmherrin. Der Lauf wurde in mehreren Etappen gestartet. Zunächst kamen die Kinder, die sich von ihren Eltern anfeuern lassen konnten. Danach mussten die Erziehungsberechtigten selbst „auf Strecke“. Sie konnten sich aussuchen, ob sie laufen oder walken wollten. Die Unteroffizierschule der Luftwaffe (USLw) ist übrigens Mitglied beim Bündnis.

Dem Kasernenlauf schlossen sich weitere Rundgänge an. Die Möglichkeit „Bundeswehr zum Anfassen“ wurde reichlich genutzt. Für die Kleinen gab es viele Spielemöglichkeiten, die Erwachsenen erhielten ebenfalls genug Inspirationen. Und wer wollte, konnte sich beim Team der Nachwuchsgewinnung informieren lassen. Wieviele neue Soldaten gewonnen werden konnten, ist aber nicht bekannt. Doch Interessierte für die Truppe gab es viele. Bereits am Donnerstag war zu einem Ehemaligentreffen eingeladen worden. Rund 100 kamen, unter diesen mehrere frühere USLw-Kommandeure wie Generalmajor Roland Braun und Oberst a.D. Rolf Kirleis.

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