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Uetersener Nachrichten

21. August 2017 | 08:58 Uhr

Fußball : 3:4 – ein enges Derby

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Derby der Kreisklasse 4 zwischen den 2. Herren des Heidgrabener SV und den 2. Herren des FC Union Tornesch begann mit einem Paukenschlag: In der fünften Minute brachte Jan-Niklas Conrad die Heidgrabener Reserve, die als klarer Außenseiter galt, in Führung; ein Konter der Hausherren und ein Tornescher Abwehrfehler gingen dem 1:0 voraus. Mit einem Doppelschlag drehte der Favorit die Partie: Salvatore Urso traf nach einer durch Christian Langwinski verlängerten Flanke von Andre Lambert per Kopf (15.) und Maximilian Schmiedel staubte ab, nachdem HSV-Keeper Pascal Fritz einen Schuss von Akin Ayten noch abgewehrt hatte (17.).

Kurz nach der Pause erhöhte Schmiedel auf 1:3, nachdem Patrick Stahnke per Kopf einen Einwurf verlängert hatte (47.). Einen 17-Meter-Freistoß von Urso lenkte Fritz noch über die Latte (65.), wurde dann aber bei einem Foulelfmeter (den Urso selbst herausgeholt hatte) von Urso zum 1:4 verladen (71.). HSV-Verteidiger Benjamin Köhnke hatte zuvor Glück gehabt, als er dafür, dass er den Ball nach dem Elfmeterpfiff dem am Boden liegenden Urso aus acht Metern an den Rücken schoss, keine Rote Karte sah. Die Partie schien dennoch entschieden zu sein. Fritz parierte einen weiteren 16-Meter-Schuss von Urso per Fußabwehr, ehe das Spiel plötzlich kippte. HSV-Stürmer Björn Hutterer scheiterte zunächst an FCU-Aushilfskeeper Jörg Schwanz, verwertete den Abpraller aber zum 2:4 (75.). Danach hatten die Gäste zwar weiterhin mehr Ballbesitz, konnten sich aber keine klaren Chancen mehr herausspielen. Auf der Gegenseite setzte Dennis Petersen den Ball an die Unterkante der Latte, den Abpraller nutzte Andre Ostermann aus dem Getümmel heraus zum 3:4 (85.). „Tornesch kriegt hier nichts mehr hin, wir holen uns den Punkt noch“, so Fritz, der in der Nachspielzeit bei einem Eckstoß selbst mit in den FCU-Strafraum stürmte – aber Schwanz fing Ostermanns finalen Kopfball. FCU-Coach Mustafa Artar tadelte: „Wir haben am Ende unsere komplette Ordnung verloren, obwohl der Gegner kaum Druck machte. Wenn die Heidgrabener mutiger nach vorne gespielt hätten, hätten sie mindestens einen Punkt holen können, was vielleicht sogar verdient gewesen wäre!“ Artar gab zu: „Ich habe mein Team überschätzt. Zum Glück kann man aus der Kreisklasse nicht absteigen, sonst wäre mein Fazit heute: 32 Punkte sollten zum Klassenerhalt reichen!“

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erstellt am 22.Nov.2011 | 20:33 Uhr

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