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Uetersener Nachrichten

19. August 2017 | 08:21 Uhr

Fußball : 3:0 im Nachhol-Derby

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wie zwei Tage zuvor schon die 1. Herren, so mussten am Ostermontag auch die 1. Frauen des FC Union Tornesch ihr Nachholspiel beim SC Pinneberg auf dem Grandplatz an der Raa bestreiten, da die Rasenplätze gesperrt waren. Nach dem 2:0-Sieg ihrer männlichen Vereinskameraden gewannen die FCU-Frauen sogar mit 3:0 und kletterten in der Verbandsliga Hamburg auf den dritten Rang. Ihr Rückstand auf den Spitzenreiter FC St. Pauli, der allerdings noch eine Partie mehr zu absolvieren hat, sowie den zweitplatzierten TSC Wellingsbüttel beträgt nur drei Punkte.

„Wir haben verdient gewonnen, hätten aber wieder einmal viel mehr Tore erzielen müssen“, lautete das Fazit von Union-Trainer Mahdi Habibpur. Die Gäste spielten von Anfang an nach vorne und wurden bereits in der elften Minute belohnt, als Finia Pohl das 0:1 gelang. In der Folge bekam Reinhard Kramer, der sich als Sportlicher Leiter der FCU-Frauen mit einer Fotokamera hinter dem SCP-Tor positioniert hatte, viele spektakuläre Szenen zu sehen. Dem frühen 0:2 am dichtesten kam Josefin Lutz, deren Schuss von der Unterkante der Latte aber ins Feld zurücksprang (28.).

Die Union-Abwehr ließ kaum etwas zu und benötigte nur in einer Szene Glück, als Schiedsrichter Gareth Rohmann (Moorreger SV), der die Partie alleine leiten musste, eine Pinnebergerin, die alleine auf das Gäste-Gehäuse zulief, wegen Abseits zurückpfiff (41.). SCP-Spielerin Christian Wallendszus, die sich darüber beschwerte, bekam dafür eine von nur zwei Gelben Karten in einem fairen Kreis-Derby.

Im zweiten Durchgang stürmten die Tornescherinnen weiter und Lutz (66.) sowie Benita Thiel (68.) machten mit einem Doppelschlag zum 0:3 alles klar. „Das waren richtig schön herausgespielte Tore“, lobte Habibpur. Finia Pohl, zweimal Kira Möller, Lutz und Alla Yanchenko vergaben Chancen auf einen noch höheren Sieg, doch Habibpur machte auch den Pinnebergerinnen ein Kompliment: „Sie haben einen großartigen Willen besessen und bis zur letzten Minute gekämpft, denn sie wollten unbedingt ein Tor schießen!“ Die einzige SCP-Chance vereitelte FCU-Torhüterin Saskia Schippmann stark.

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erstellt am 30.Mär.2016 | 18:28 Uhr

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