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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 05:47 Uhr

Handball : 290 Kilometer, aber kein Punkt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auf die weiteste Auswärtsfahrt der Saison 2014/ 2015 in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein begaben sich die 1. Frauen des TuS Esingen mit einem nahezu kompletten Kader. 145 Kilometer Anreise mussten sie am Sonnabend bewältigen, um bei ihrem diesjährigen Mitaufsteiger SG Oeversee/Jarplund-Weding (schaffte als Zweiter der Schleswig-Holstein-Liga den Sprung in die Oberliga) antreten zu können. „Die SG hat sich in diesem Sommer mit Spielern vom Drittligisten TSV Nord Harrislee verstärkt – insofern liegt die Favoritenrolle beim Gegner“, sagte TuS-Betreuer Valko Scheele vorab.

shz.de von
erstellt am 30.Sep.2014 | 21:34 Uhr

Die Esingerinnen erwischten in der Schaulandhalle zu Jarplund einen guten Beginn. Ihnen gelang nicht nur das erste Tor (0:1/2. Minute), sondern sie standen auch stark in ihrer 3:2:1-Deckung und kamen am gegnerischen Kreis nach schönen Anspielen immer wieder zu guten Wurfchancen. Nach sechs Minuten stand ein 1:3 auf der Anzeigetafel. „Dann ließen wir den Gegner aber durch Ballverluste und Fehlwürfe zum Ausgleich kommen“, klagte Scheele über das 3:3 (10.), aus dem die Gastgeberinnen schnell ihre erste Führung machten (4:3/11.), die sie bis auf 8:4 ausbauten (16.).

Die Esingerinnen, allen voran Martina Bauer, leisteten sich zu viele Fehlwürfe. „Leider ist es uns nicht gelungen, den Ball in der Abwehr zu erobern und dann zu leichten Toren durch Gegenstöße zu kommen“, fand Scheele ein weiteres Manko. Dagegen luden die Gäste mit ihren technischen Fehlern die SG-Frauen immer wieder zu Tempogegenstößen ein. Zur Pause stand es 15:11. Nach dem Seitenwechsel leisteten sich die TuS-Spielerinnen eine kollektive Auszeit, was die Gastgeberinnen ausnutzten, um von 16:11 (33.) auf 21:13 (39.) davonzuziehen. „Damit war die Partie entschieden“, so Scheele, der beim 28:17 (52.) sogar einen Elf-Tore-Rückstand notieren musste. In der Schlussphase betrieben die TuS-Frauen immerhin noch etwas Ergebniskosmetik zum 31:23-Endstand.

TuS-Trainer Jan-Henning Himborn war mit dem Rückzugverhalten, den leichtfertigen Ballverlusten und der Einstellung – vor allem im zweiten Abschnitt – nicht zufrieden. So bekamen die Esingerinnen für insgesamt 290 Kilometer im Auto keinen Punkt, und nach ihrer dritten Saison-Niederlage rutschten sie wieder auf einen Abstiegsplatz ab.

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