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Jahreshauptversammlung : 24 Mal musste die Heistmer Wehr raus

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Dafür hat man ja einen Stellvertreter“, sagte Kai Ludewigs, Vize-Chef der Freiwilligen Feuerwehr Heist bescheiden. Er war für Wehrführer Helmut Ossenbrüggen eingesprungen, der die Hauptversammlung in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht leiten konnte - und machte einen guten Job

Der Bericht des Wehrführers, den Ludewigs verlas, stand im Mittelpunkt der Versammlung im Schulungsraum der Heistmer Wache, an der auch Amtsdirektor Rainer Jürgensen und Bürgermeister Jürgen Neumann teilnahmen. Nach einem Rückblick auf die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen der Wehr im vergangenen Jahr, informierte Ludewigs: 24 Mal mussten die Heistmer Blauröcke 2015 ausrücken.

Sie waren unter anderem bei technischen Problemen, einem Autobrand auf der B431 sowie Bränden in der Feldmark und im Haselauer Moor gefordert. In Erinnerung geblieben ist allen ein Küchenbrand in einem Moorreger Einfamilienhaus und zwei schwere Unfälle mit einem Verletzten und einem Toten. Den Moorreger Kollegen konnten die Heistmer aushelfen, indem sie einen Motorsägenführer stellten. „Da spiegelt sich unser guter Ausbildungsstand wider“, so Ludewigs nicht ohne Stolz. Zum Aufgabenspektrum der Heistmer Feuerwehr gehörten auch Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen.

Lob gab es für die Jugendwehr, ein wenig Kritik an der Dienstbeteiligung: Vier Kameraden wurden gebeten, zukünftig häufiger zu erscheinen.

Mit Vorfreude erwarten die Aktiven die Auslieferung ihres neuen Mehrzweckfahrzeugs. Eine besondere Rolle kam Ernst-Niko Koberg zu. In seiner Funktion als Kreisjugendwart übernahm er die Aufgabe, seinen Vereinskameraden Kai Ludewigs zum Brandmeister zu befördern. Befördert wurden ferner Lukas Hackert und Hendrik Groth zu Oberfeuerwehrmännern, Henrik Ossenbrüggen, Andree Röttger, Bennet Witt, Tore Möller und Florian Ott zu Hauptfeuerwehrmännern.

Geehrt wurden Janet Bolz und Michael Schinz für zehnjährige Feuerwehrangehörigkeit. Seit 25 Jahren ist Ulrich Kühl der Wehr treu. Dafür zeichnete ihn Bürgermeister Jürgen Neumann mit dem Brandschutzehrenzeichen in Silber aus.

In Abwesenheit geehrt wurden Hinnerk Bevers für 60-jährige Mitgliedschaft und Hans Werner Kröger für 65-jährige Mitgliedschaft. Als Mitglieder in die aktive Wehr aufgenommen wurden Neu-Heistmer Stefan Isaksen, der in der Leitstelle West arbeitet, Neu-Heistmerin Natascha Martens, die sich bisher in der Freiwilligen Feuerwehr Hasloh engagierte, sowie Fee-Kathleen Behnert und Sabrina Früchtenicht, die beide sechs Jahre lang in der Jugendwehr tätig waren. Aus der aktiven Wehr verabschiedet wurde Günter Körner. Der Träger des Brandschutzehrenzeichens in Silber und Gold gab nach 21 Jahren den Schriftführerposten auf. In geheimer Wahl bestimmte die Versammlung Kay Lohse mit 41 von 46 Stimmen zu seinem Nachfolger.

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erstellt am 01.Feb.2016 | 20:46 Uhr

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