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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 07:58 Uhr

Bilanz : 239 Einsätze für die Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Jahr 2013 war aus Sicht der Feuerwehr ein sehr turbulentes. Und das nicht nur aufgrund der beiden Orkantiefs „Christian“ und „Xaver“, die alleine mehr als 50 Einzeleinsätze hervorgerufen hatten. 239-mal mussten die Blauröcke aus der Rosenstadt binnen der vergangenen zwölf Monate ausrücken, fünfmal galt es, ein Großfeuer zu löschen. Allerdings nicht in Uetersen, sondern, so Wehrführer Karsten Schütt, während seines Jahresberichts anlässlich der Generalversammlung, in Heist, Elmshorn, Neuendeich, Tornesch und Haselau. Dabei immer im Einsatz: die Drehleiter.

Im Stadtgebiet befasste sich die Wehr mit mehreren Klein- und Mittelbränden sowie mit mehr als 100 technischen Hilfeeinsätzen von der einfachen Türöffnung , über die abzustreuende Ölspur bis zur Sicherung von Gebäuden nach Sturmschäden. Aber auch Kurioses wie „Katze auf Baum“ oder „Ertrinkende Enten im Stichhafen“ habe es gegeben. Seine Kameraden hätten darüber hinaus fast 5000 Ausbildungsstunden absolviert. Der Politik dankte Schütt für die nach wie vor vertrauensvolle Zusammenarbeit. Man habe erhalten, was benötigt wurde, bis hin zur energetischen Sanierung der Wache am Seeth.

Gewählt wurde auch. Neuer Kassenwart ist Frank Wagner, Gruppenführer des Tanklöschfahrzeugs wurde Sönke Brandt. Stefan Plump ist nun Gruppenführer des Rüstwagens. Zu Kassenprüfern wurden Dieter Böhm und Christian Evers gewählt. Und sie wurden befördert: Malte Mattias Puck, Timo Stief, Dennis Eberhardt, Sebastian Klug (zu Feuerwehrmännern), Stefan Fritz und Stefan Padun zu Oberfeuerwehrmännern, Kemal Cicekli, Timo Drescher und Jan Niklas Perrey (zu Hauptfeuerwehrmännern), Kristina Schütt (zur Hauptfeuerwehrfrau mit drei Sternen), Marco Diederich (zum Löschmeister), Sven Duus (zum Oberlöschmeister), Sven Missal (zum Brandmeister) und Karsten Schütt (zum Ersten Hauptbrandmeister).

Zu ehren galt es Kristina Schütt, Christian Kunze, Andreas Schlüter (für zehn Jahre), Heiko Jeppsson und Martin Röhrs (20 Jahre), Volker Brandt und Daniel Hauschildt (25 Jahre), Klaus Rathjen (30 Jahre), Hans-Peter Schmidt (40 Jahre, Brandschutzehrenabzeichen in Gold), Werner Rißler, Uwe Löchert und Dieter Steenbock (40 Jahre, Ehrenabteilung) sowie Dieter Steenbock (50 Jahre, Ehrenabteilung). Grußworte sprachen Bürgervorsteher Adolf Bergmann, Bürgermeisterin Andrea Hansen und Oberbrandmeister Olaf Kielmann vom Kreisfeuerwehrverband.

Sie würdigten den ehrenamtlichen Einsatz der Kameraden und sagten, dass die Bürger allen einen großen Respekt entgegenbringen würden. Bergmann und Andrea Hansen sprachen von einer „klassen Truppe“, auf die die Stadt immer setzen könne. Klaus Wohlgemuth und Christel Schmidt wurden in die Ehrenabteilung verabschiedet. Wohlgemuth war 48 Jahre in der Feuerwehr und bis hinauf in die Landersebene tätig, Christel Schmidt gehörte der Einsatzabteilung 38 Jahre lang an. In den 1970er Jahren war sie bundesweit eine der ersten Frauen in einer Feuerwehr. Udo Blohm und Martin Röhrs haben die Feuerwehr verlassen, weil sie umziehen.

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erstellt am 14.Jan.2014 | 21:18 Uhr

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