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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 06:22 Uhr

Freisprechung : 21 von 39 bestanden

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Handwerksberufe haben den Vorteil, dass man das, was man tagsüber geschaffen hat, mit den Händen berühren kann und sie stehen hoch im Kurs.“ In seiner Freisprechungsrede sparte Innungs-Obermeister Heinfried Torst nicht mit motivierenden Worten und beglückwünschte die Junggesellen zum erfolgreichen Abschluss eines nicht immer einfachen Weges.

shz.de von
erstellt am 02.Feb.2015 | 21:34 Uhr

Von 39 Auszubildenden der Elektro-Innung schafften immerhin 18 die Prüfung nicht – ein Indiz dafür, dass Elektroniker, wie Torst sagte, heute ein High-Tech-Handwerksberuf ist und der Lernstoff komplex. Mit dem Berufsbild des „Strippenziehers“ von einst hat die Branche jedenfalls kaum noch etwas gemeinsam.

Von den 21 erfolgreichen Prüfungsabsolventen dürfen sich 15 jetzt Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik nennen, die anderen sechs sind ab sofort Systemelektroniker, die elektronische Bauteile und Geräte herstellen und warten können. Sie alle schlossen mit Prüfungsergebnissen von „gut“ bis „ausreichend“ ab.

Torst riet den frischgebackenen Gesellen, sich ständig weiterzubilden, um mit dem rasanten technischen Fortschritt im Bereich der Elektronik Schritt halten zu können. Angesichts eines knapper werdenden Potentials junger Arbeitskräfte seien die Zukunftsperspektiven im Handwerk auf jeden Fall gut. Zwei der Auszubildenden der Innung schlossen ihre Lehre bereits vorzeitig im Sommer ab – mit überdurchschnittlichen Leistungen. Dazu kamen sechs Absolventen, die ihre Prüfung vor einem Jahr nicht bestanden hatten.

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