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Uetersener Nachrichten

19. August 2017 | 19:30 Uhr

Aktion : 20 prall gefüllte Sparschweine

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Was Sie hier machen, ist so wichtig. Deshalb haben wir die Aktion auch gern unterstützt“, brachte es der Geschäftsführer des Autohofs Reimers auf den Punkt.

Gerd Reimers wurde nämlich mit seinem Autohaus Sieger des jährlichen Spendenmarschs des Vereins „Gemeinsam e. V.“, den Kreispräsident Burkhard E. Tiemann 2005 gegründet hatte. 20 Sparschweine hatte der Kreispräsident an Unternehmen im Kreis Pinneberg verteilt, in denen diese den ganzen September über Spenden bei Kunden, Mitarbeitern oder Lieferanten eingesammelt haben. Genau 1520 Euro und damit am meisten war am Ende in Reimers’ Schwein. Damit hat er auch den Spendenpokal gewonnen, den Tiemann ihm überreichte. „Das ist das Verdienst unserer engagierten Mitarbeiter und unserer Kunden“, zeigte sich Reimers erfreut über den Wanderpokal. Dass er nach Rellingen gekommen ist, erfüllt ihn mit Stolz.

Beim Autohof Reimers startete dann auch der Spendenmarsch für die Aktion „Für Kinder in Not“. Eine Reihe von „Gemeinsam“-Mitgliedern machte sich auf den fast 24 Kilometer langen Weg von Rellingen über Halstenbek, Schenefeld, Appen bis nach Pinneberg. An der Drostei angekommen sind allerdings nur noch drei der wackeren Marschierer: Helmut Kruse, Stellvertretender Vorsitzender von Gemeinsam e. V., Heike Zolldann aus Osterhorn und Kreispräsident Tiemann. Sie wurden vom amtierenden Bürgermeister Klaus Seyfert herzlich in der Kreisstadt empfangen.

Exakt 8885 Euro fanden sich in den 20 Sparschweinen. Rund 50 Euro wurden noch unterwegs eingesammelt. „Fast 9000 Euro sind ein großartiges Ergebnis“, lautet Tiemanns Resümee, „und das zweitbeste aller Spendenmärsche überhaupt“. Das Geld kann der Verein gut gebrauchen. Er setzt sich ausschließlich für Kinder aus dem Kreis Pinneberg ein, die chronisch krank, geistig, körperlich oder mehrfach schwerstbehindert sind oder in Armut leben. „Mehr als 8000 gibt es davon im Kreis“, so Tiemann, „und die Belastungsgrenzen bei solchen Familien sind schnell erreicht – weniger, was Zuwendung und menschliche Wärme betrifft, als vielmehr finanzieller Art“. Vermehrt gelte es auch, Flüchtlingskindern zu helfen, die traumatisiert oder verletzt sind oder ihre Eltern bei der Flucht verloren haben. Schon 2006 organisierten der Kreispräsident und seine Mitstreiter deshalb den ersten Spendenmarsch, der heute bereits Kult ist. Nur knapp hinter dem Autohaus Reimers landete die Volksbank Pinneberg-Elmshorn. Die Bank erreichte mit einer ähnlich hohen Summe auf dem zweiten Platz. Eine Summe von 1000 Euro oder mehr wurden auch von der Schleswig-Holstein Netz AG, vom A. Beig Verlag sowie von der Musikschule Livaschnikova in Sparrieshoop erreicht. Hier haben 30 Schülerinnen und Schüler im Alter von 5 bis 15 Jahren Geld gesammelt und gemeinsam mit ihrer Klavierlehrerin, der Konzertpianistin Marija Livaschnikova, ein viel beachtetes Benefizkonzert gegeben.

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erstellt am 14.Okt.2014 | 21:08 Uhr

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