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Uetersener Nachrichten

12. Dezember 2017 | 19:46 Uhr

2:2-Remis im Verfolger-Derby

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Hin- und hergerissen war Ove Hinrichsen am Sonntagabend: Sollte er sich über das 2:2-Unentschieden, das seine 1. Herren des Heidgrabener SV im Verfolger-Derby der Kreisliga 8 beim TSV Seestermüher Marsch erreicht hatten, freuen oder ärgern? „Beide Teams hatten die Chance, das Spiel für sich zu entscheiden ‒ deshalb ist es schwer zu beurteilen, ob wir einen Punkt gewonnen oder zwei Zähler verloren haben", sinnierte der HSV-Coach.

shz.de von
erstellt am 16.Mär.2015 | 21:03 Uhr

Definitiv nicht einverstanden war Hinrichsen mit einigen Entscheidungen von Schiedsrichter Dirk Förster (SC Egenbüttel): „Es war sehr schade, dass er in wichtigen Situationen mit zweierlei Maß gemessen hat ‒ und zwar immer zu unseren Ungunsten!“ Speziell meinte Hinrichsen drei Szenen: Bevor Metin Tefci die Hausherren mit 2:1 in Führung brachte (39.), zeigte der Schiedsrichter-Assistent zunächst Abseits an, woraufhin die Gäste-Verteidiger abschalteten; dann ging die Fahne plötzlich wieder herunter, Tefci traf und das Tor zählte. Noch größer war der Ärger der Heidgrabener über den Referee, als Philippe Schümann in der 75. Minute frei auf das gegnerische Tor zulief, ehe ein TSV-Verteidiger seinen Laufweg kreuzte und ihn damit klar zu Fall brachte. „Der Seestermüher war der letzte Mann und hätte ,Rot' sehen müssen“, so Hinrichsen, „und dann wären wir in der letzten Viertelstunde in Überzahl gewesen.“ Stattdessen beendeten die Gäste die Partie in Unterzahl: Dennis Malysz sah für ein etwas härteres Foul an der Mittellinie die Rote Karte (89.). „Wenn der Schiedsrichter für die vorherige ,Notbremse' nur ,Gelb' gibt, darf er auch Malysz nicht vom Platz schicken“, klagte Hinrichsen.

An der Seestermüher Dorfstraße hatten die Heidgrabener den besseren Beginn erwischt, als Malysz mit einem Pass Philippe Schümann bediente, der TSV-Torwart Falko Sander keine Abwehrchance ließ (6.). Diesem frühen 0:1 folgte aber nur elf Minuten später der Ausgleich: Der Seestermüher Lars Männle setzte sich auf der linken Seite durch und jagte den Ball dann genau ins lange Eck. „Wenn Lars Männle das hundert Mal versucht, trifft er den Ball wohl nur einmal so“, kommentierte Hinrichsen dieses Traumtor. Kurz nach der Pause vergaben die Gäste eine Dreifach-Chance: Schümann scheiterte von links aus an Sander und Maik Siebels fand von rechts aus ebenfalls seinen Meister im Keeper, der dann auch den zweiten Nachschuss von Yannick Sippel zur Ecke abwehrte (55.). Fünf Minuten später fiel aber der Ausgleich, als erneut Schümann einen langen Pass von Jesse Jacobsen zum 2:2 verwertete. „In der Schlussphase war das Spiel dann ziemlich offen“, so Hinrichsen, der als Schlussfazit zog: „Am Saisonende wissen wir, was dieser Punkt wert war!“

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