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Uetersener Nachrichten

14. Dezember 2017 | 20:12 Uhr

Fussball : 2:0 – enger als erwartet

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wenn der Tabellen-Dritte, der noch ungeschlagen ist, auf das sportliche Schlusslicht, das zuletzt neunmal in Folge verlor, trifft, rechnen alle mit einem klaren Heimsieg. Das taten auch die 2. Herren des TSV Holm, als sie Ostermontag die 2. Herren des Heidgrabener SV empfingen. Die Gäste hatten vor dem Angriff geäußert, „nur nicht zweistellig verlieren“ zu wollen. Dadurch waren sich die Holmer offenbar noch sicherer, einem Kantersieg entgegenzusteuern, fanden dann aber zunächst überhaupt nicht ins Spiel. „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen“, gab TSV-Trainer Thomas Gutsche nach dem Nachhol-Derby der Kreisklasse 4 zu.

shz.de von
erstellt am 11.Apr.2012 | 20:45 Uhr

In der Pause fand Gutsche klare Worte in der Kabine und wechselte dreimal. Fortan agierten die Hausherren deutlich verbessert und gingen in der 52. Minute in Führung: Kamil Ludwicki wurde im Gäste-Strafraum gefoult und erhielt einen Elfmeter zugesprochen. „Keine Ahnung, wie er das immer macht“, so Gutsche angesichts der Tatsache, dass Ludwicki bereits in dieser Saison schon einige Strafstöße herausgeholt hatte. Während die Heidgrabener Spieler dem TSV-Stürmer eine „Schwalbe“ unterstellten, betonte Gutsche: „Es war hart an der Grenze, aber es war keine Schwalbe!“ Daniel Kleinwort verwandelte den Elfmeter sicher zum 1:0.

Anschließend vergab der Aufstiegsanwärter Chancen en masse: Simon Seebeck zielte freistehend am leeren Tor vorbei (68.), einem Schuss von Malte Vorbeck stand sein Mitspieler Markus Schrader im Weg (71.) und Kleinworts 20-Meter-Schuss hielt HSV-Aushilfskeeper Björn Hutterer im Nachfassen fest (77.). Nach einem von der Heidgrabener Abwehrmauer abgeprallten Kleinwort-Freistoß ging Ludwickis Distanzschuss knapp über die Latte (81.) und nach Ludwickis Querpass kam Hutterer vor dem heran preschenden Vorbeck an den Ball (83.).

In der 88. Minute bot sich den Gästen dann nach ihrem ersten Konter der zweiten Halbzeit plötzlich die Chance zum 1:1, als Daniel Schippmann bereits links an TSV-Torwart Thorsten Brunckhorst vorbeigezogen war, den Ball dann aber aus spitzem Winkel nicht mehr im Tor unterbringen konnte. In der Schlussminute tankte sich Andreas Lorenzen dann über halbrechts in den Gäste-Strafraum durch und schoss zum entscheidenden 2:0 ein. Während HSV-Coach Sven Raether „sehr zufrieden“ mit der Leistung seines Teams war, befand Gutsche abschließend: „Eigentlich wollten wir gegen diesen Gegner weiter Selbstvertrauen tanken – aber das ist uns leider nichts gelungen!“

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