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Erfolgreich I. Freisprechung und Ausstellung der Gesellenstücke/Erfolgreich : 16 neue Tischler-Gesellen ... ... und 50 Spezialbaufacharbeiter

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Vergangenen Sonnabend wurden im Elmshorner Dienstleistungszentrum die frischgebackenen Tischlergesellinnen und Gesellen freigesprochen. Insgesamt 16 Männer und Frauen erhielten ihre Gesellenbriefe sowie ihre Abschlusszeugnisse. Innungs-Obermeister Uwe Pein erinnerte in seiner Ansprache daran, dass aller Wohlstand ohne das Handwerk nicht hätte erreicht werden können. Er appellierte an die 16 Absolventen, ihr Handwerk in die Welt zu tragen und dabei stets ehrbar in ihrem Schaffen zu sein.

Auch der Abschlussbeste Hannes Voß, der ein Zeugnis mit der Gesamtnote 1,0 entgegennehmen konnte, richtete einige Grußworte an die anwesenden Zuhörer. Drei prämierte Gesellenstücke sind vom 17.9. bis 22.9 im Förde-Park in Flensburg zu sehen. Dort wird dann auch das beste Norddeutsche Gesellenstück Hamburgs und Schleswig-Holsteins ausgezeichnet.

Sie haben es geschafft: 50 Auszubildende der Baugewerbe-Innung Westholstein bekamen ihre Gesellenprüfungszeugnisse ausgehändigt und dürfen sich nun Spezialbaufacharbeiter nennen. Ort der Freisprechung war die Berufsbildungsstätte Elmshorn. Dort hatten die angehenden Maurer und Zimmerleute in den letzten drei Jahren viel Zeit mit ihren Ausbildern verbracht.

Trotz des für eine Freisprechung ungewöhnlichen Orts – normalerweise wird in Gaststätten gefeiert – war die Atmosphäre locker. Nach dem Essen spielte die Gruppe Top 7 zum Tanz auf. Damit die jungen Gesellen und ihre Angehörigen nicht frühzeitig den Saal verließen, hatte der Innungs-Vorstand dort vorsichtshalber einen Fernseher aufbauen lassen. Denn es war der Abend des EM-Viertelfinalspiels Deutschland – Griechenland. Und das wollte schließlich keiner verpassen.

„Wissen, das nicht vervollständigt wird, schwindet täglich.“ Diese chinesische Weisheit gab Innungs-Obermeister Norbert Lanz aus Quickborn den jungen Gesellen mit auf den Weg. Er riet ihnen, nicht darin nachzulassen, ihr handwerkliches Können zu vervollkommnen und im Zweifelsfalle gern mal Erfahrenere zu fragen.

Um die Zukunftsaussichten der jungen Baufacharbeiter, so Lanz, mache er sich keine Sorgen. Berufliche Qualifikation, gepaart mit dem Willen etwas zu erreichen, schaffe die Voraussetzung für Erfolge.

Bei den Maurern bestanden zwei die Gesellenprüfung mit herausragendem Ergebnis: Marc Wegener (ausgebildet bei der Firma Marco Weckbrodt in Quickborn) und Sönke Nöhrnberg von der Firma Werner Kruse OHG in Moorrege. Bei den jungen Zimmerleuten wurden drei der Absolventen wegen ihrer besonders guten Leistungen geehrt. Sie kamen alle aus dem Kreis Steinburg.

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erstellt am 24.Jun.2012 | 21:09 Uhr

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