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Ministerbesuch : 13 Millionen für die Infrastruktur

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die im vergangenen Jahr begonnene Sanierung der Straßen und Brücken im Kreis Pinneberg geht weiter. Das hat Verkehrsminister Reinhard Meyer gestern im Gespräch mit Mitarbeitern der Autobahnmeisterei Elmshorn angekündigt. Gleichzeitig sagte er zu, das Personal in den Straßenmeistereien aufzustocken, eine Botschaft, auf die die Beschäftigten lange gewartet haben.

13,5 Millionen Euro investieren das Land Schleswig-Holstein und der Bund zunächst bis 2017 in die Infrastruktur im Kreis Pinneberg. „In den letzten 25 Jahren ist zu wenig getan worden“, sagte Meyer. Es sei zu wenig Geld ausgegeben und zu viel Personal eingespart worden, so der Minister, der eine Kurskorrektur und eine mehrere Jahre dauernde „nachholende Sanierung“ zusagte.

Zu den Maßnahmen gehört auch die bereits laufende Sanierung der Klevendeicher Drehbrücke, die den Bestand des denkmalgeschützten Baus mindestens für die nächsten 15 Jahre sichern soll. „Wir werden uns mittelfristig aber Gedanken machen müssen, wie es weitergeht, denn eine Brücke macht nur Sinn, wenn man sie auch benutzen kann“, sagte Kai-Uwe Schacht, Leiter des Landesbetriebs Straßenbau in Itzehoe. Dabei seien sich alle Beteiligten bewusst, dass eine historische Brücke über ein hohes Identifikationspotenzial verfüge. Einen ausführlichen Bericht zu dem Thema lesen Sie in einer unserer nächsten Ausgaben. Bereits begonnen wurde auch der Ausbau der L76 von Borstel-Hohenraden bis Quickborn. Ende Juni soll die Straße fertiggestellt sein.

Die in den Augen der Fachleute wichtigste Maßnahme und mit einem Gesamtvolumen von 1,5 Millionen Euro außerdem eine der teureren ist die Fahrbahnerneuerung der L75 zwischen der A23 und dem Ortseingang Barmstedt. Baubeginn ist am 1. August, das Datum der Fertigstellung der 3. September.

Zwischen Heede und Alveslohe soll die L75 ebenfalls und in mehreren Teilabschnitten ausgebaut werden. Die Maßnahme beginnt am 30. Juni und wird unter anderem wegen der Länge der Strecke (mehr als fünf Kilometer) und der notwendigen Vollsperrung ein Jahr dauern. Die Kosten in Höhe von 6, 1 Millionen Euro werden auf zwei Jahre verteilt.

Pendler von und nach Hamburg werden sich in der Zeit vom 22. Juli bis 27. August auf längere Fahrzeiten einstellen müssen. Dann wird die Fahrbahn auf der A23 zwischen den Anschlussstellen Halstenbek und Rellingen erneuert. Verwendet wird ein Asphalt mit ausgezeichneten Lärmschutzeigenschaften, der teurer als und nicht so langlebig wie herkömmlicher Asphalt ist. Der Verkehr wird in der Zeit in Richtung Heide über zwei, in Richtung Hamburg über einen Fahrstreifen geführt.

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erstellt am 07.Apr.2016 | 18:23 Uhr

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