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Uetersener Nachrichten

17. August 2017 | 06:15 Uhr

Beschluss : 1000 Euro für Shreddern

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In ihrer jüngsten Sitzung haben die Mitglieder des Umweltausschusses beschlossen, dem Kleingärtnerverein Tornesch für das Shreddern von Gartenabfällen jährlich einen Zuschuss in Höhe von 1000 Euro zu gewähren.

Bislang hat der Kleingartenverein, der als Generalpächter der Stadt etwa 100 Parzellen in den drei Anlagen Friedlandstraße, Ahrenlohe und Esingen nutzt, 400 Euro als so genannte freiwillige Bezuschussung erhalten. Darüber hinaus wurden vor allem auf der Anlage Friedlandstraße durch den Bauhof Leistungen erbracht. Dabei handelte es sich vorwiegend um Unterhaltungsarbeiten auf dem öffentlichen Anlagenweg.

Auch der gemeindeeigene Shredder durfte auf den Anlagen genutzt werden. Nach Verkauf des Shredders und Vergabe der Arbeiten an eine Privatfirma wurde das Häckseln von Baumschnitt der Kleingartenvereinsanlagen über den Haushalt der Stadt bezahlt und zwar über den Topf „Grünflächenpflege“. Mit der Umstellung des Stadt-Haushaltes auf Doppik wurde allerdings von der Verwaltung versäumt, hierfür ein eigenes Produktkonto zu bilden.

Das sollte nun durch den Beschluss zur Gewährung eines jährlichen Zuschusses in Höhe von 1000 Euro zum Shreddern von Gartenabfällen reguliert werden.

Der Vorsitzende des Kleingärtnervereins Christian Möschter und sein langjähriger Amtsvorgänger Horst Merling waren zur Sitzung des Umweltausschusses anwesend und nahmen die Entscheidung der Politiker vorerst wohlwollend entgegen. „Wenn wir mit dem Geld hinkommen, um auf allen Anlagen einmal im Jahr das Shreddern zu bezahlen, dann ist es gut. Wenn nicht, müssen wir sehen“, so Christian Möschter.

SPD-Ausschussmitglied Rolf König enthielt sich der Stimme. Er befürchtete, dass der Beschluss angreifbar sein könnte, da an der Sitzung und somit Beschlussfassung seiner Ansicht nach zu wenig Ratsmitglieder teilnahmen. „Wir sind heute hier nur vier Ratsmitglieder und durch Vertretungen fünf bürgerliche Mitglieder. Sind wir überhaupt beschlussfähig?“, fragte Rolf König. Bürgermeister Roland Krügel hatte keine Bedenken. „Wir prüfen das aber noch mal“, sagte er.

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erstellt am 16.Mai.2014 | 18:50 Uhr

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