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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 02:32 Uhr

Großfeuer : 10 Pferde vor den Flammen gerettet

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Was für ein Drama! Drei Tage vor einer Hochzeit innerhalb der Familie ist am späten Dienstagabend ein zu ihrem Anwesen gehörender, mit Reet gedeckter Pferdestall an der Altendeicher Chaussee niedergebrannt. Den mehr als 90 Einsatzkräften der freiwilligen Feu-erwehren Haselau, Haseldorf und Uetersen gelang es, die zehn Pferde, darunter einige Fohlen, zu retten. Trotz großer Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung konnten die ehrenamtlich Tätigen das Übergreifen der Flammen auf das ebenfalls mit Reet gedeckte Wohngebäude verhindern. Dieses stand nur wenige Meter entfernt von dem inzwischen lichterloh brennenden Stall. Bei dem Großfeuer wurde ein ziviler Helfer verletzt. Er erlitt eine Rauchvergiftung.

shz.de von
erstellt am 09.Mai.2013 | 21:56 Uhr

Als die Feuerwehr eintraf, waren Anwohner und Nachbarn bereits damit beschäftigt, die Pferde aus dem Stall zu treiben. Die auf dem Hof herumlaufenden Tiere wurden auf eine benachbarte Koppel getrieben oder kamen kurzfristig auf der Diele des Wohnhauses unter. Als die Tiere aus der Gefahrenzone gebracht worden waren, konnten sich die Feuerwehrleute dem Brand zuwenden. Das Feuer war in dieser Zeit von einem an den Stall angedockten Schleppdachtrakt in das Reet übergesprungen.

Um die Wasserversorgung für die Löscharbeiten sicherzustellen, mussten mehrere Hundert Meter Schlauch verlegt werden. Unter anderem wurde mithilfe von drei Pumpen Wasser aus Gräben gefördert. Glück im Unglück für die Feuerwehr war, dass es nahezu windstill war. Schnell war den Einsatzkräften klar, dass das brennende Stallgebäude nicht zu retten war. Haselaus Wehrführer Dirk Koopmann forderte für die aufwendigen Nachlöscharbeiten einen Bagger an.

Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht worden war, nahmen die Aufräumarbeiten noch weitere Stunden in Anspruch. Anschließend wurde eine Brandwache gestellt. Zur Schadenshöhe machte die Feuerwehr keine Angaben. Beamte der Kriminalpolizei Pinneberg haben die Ermittlungen zur Brandursache noch in der Nacht aufgenommen.

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