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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 07:54 Uhr

Handball : 1. Herren taten sich schwer

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Ende sprang für die 1. Herren des TSV Uetersen (Tabellenführer in der Landesliga) mit 32:23 (13:9) ein klarer Sieg gegen den weiterhin punktlosen Ahrensburger TSV III heraus. Doch es war eine schwere Geburt, weil die „Neumänner“ sich das Leben selbst schwer gemacht und in vielen Phasen sich dem Gegner angepasst haben. Doch wie letztendlich die zwei Punkte eingefahren wurden, da spricht später niemand mehr drüber, denn nur die Punkte zählen, weil man solche Begegnungen, die vor dem Anpfiff im Kopf schon gewonnen sind, auch schnell einmal verlieren kann.

shz.de von
erstellt am 15.Nov.2011 | 18:21 Uhr

Oldie Uli Maß: „Wir hätten es während der Begegnung nicht so interessant machen brauchen, aber wir kommen aus dem Tal mit unserer momentanen Abschlussschwäche auch wieder heraus. In Rellingen haben wir es im letzten Spiel deutlich besser gemacht.“ Torben Lötje, siebenfacher Torschütze ergänzte erleichtert: „Wir haben es ja noch geschafft.“

Uetersen brauchte bis zur ersten Führung durch Jan-Eric Pietsch drei Angriffe und hätte Torwart Benjamin Boje nicht den ersten Siebenmeter der Ahrensburger in der 4. Minute abgewehrt, hätten die Gäste erstmals geführt. Doch weil selbst freie Würfe nicht im Gästetor untergebracht wurden, lag man nach neun Minuten erstmals hinten (3:4). Vier weitere Uetersener Angriffe verpufften und die Ahrensburger holten sich einen Zwei-Tore-Vorsprung. Dieses war dann auch die letzte Führung im Spiel für Ahrensburg. Brustlöser war dann wiederum der TSV-Torwart mit guten gehaltenen Bällen und über das 6:5 durch Torben Lötje (15. Minute) kam Uetersen zum 9:7 durch Uli Maß (20. Minute). Danach konnte eine Vier-Tore-Führung herausgeworfen werden (12:8, 25. Minute, Gordon Groschinske), die auch beim Halbzeitstand (13:9) noch Bestand hatte. In der Halbzeit wurde dann vom Trainerteam Neumann/ Schwarz angesprochen, doch den Torwart auszuschauen und nicht einfach abzuschließen, wie dieses nach guten Angriffen vor der Pause der Fall war. Der brauchte sich nämlich nicht einmal viel bewegen, um die Würfe abzuwehren.

Da hatte man dann beim Wiederanpfiff das Gefühl, als sollten die Worte Früchte tragen. Über das 17:12 (35. Minute) kam Uetersen in der 40. Minute zum 21:14 und die Gäste sahen „die Felle“ davonschwimmen, weil Uetersen in der Abwehr viele Bälle abfangen konnte, über das Tempospiel zum Erfolg kam und auch Abpraller zur sicheren Beute und Tore machte.

Doch nach dem 24:16 (45. Minute) trauten die Zuschauer ihren Augen nicht mehr. Die Gäste kamen jetzt zu einem Fünf-Tore-Lauf und aus der sicheren Führung wurde ein 24:21 (50. Minute).

Da waren auch zu viele Würfe von der Außenposition im Uetersener Tor gelandet. Jetzt machte sich Uetersen aber auf, den Sack zuzubinden. Lötje und Ladiges zielten direkt in den Giebel und per Siebenmeter und Tempogegenstoß von Pietsch stand es nach 55 Minuten 29:21.

Und selbst die letzten fünf Minuten konnten dann mit 3:2 „gewonnen“ werden.

Spielverlauf: 5. Minute 2:1, 10. 3:4, 15. 6:5, 20. 9:7, 25. 12:8, 30. 13:9 (Pause), 35. 17:12, 40. 21:14, 45. 24:16, 50. 24:21, 55. 29:21, 60. 32:23 (Ende).

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