zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 23:16 Uhr

Fußball : 0:3 statt Bonus-Punkt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zum drittletzten Spieltag der Kreisliga 7 empfingen die 1. Herren des Heidgrabener SV den Rissener SV. Der Spitzenreiter spielte an der Uetersener Straße einen einfachen Fußball und nahm, wann immer es ging, das HSV-Gehäuse unter Beschuss. Das führte in der 13. Minute zur Gäste-Führung: Als ein Rissener Freistoß von rechts in die Mitte verlängert wurde, war dort Heidgrabens Marco Zemanek nicht richtig durchgelaufen und RSV-Akteur Lais Miguel Sadosai konnte zwischen den HSV-Verteidigern Jan-Philipp Bätz und Daniel Müller, die kurz vor der eigenen Torlinie standen, hindurch zum 0:1 einschießen. „Wieder einmal haben wir bei einer Standardsituation nicht richtig aufgepasst“, stöhnte HSV-Coach Ove Hinrichsen.

shz.de von
erstellt am 01.Mai.2012 | 20:51 Uhr

Den ersten Vorstoß der Hausherren schloss Philippe Schümann von links mit einem Schuss aus äußerst spitzem Winkel ab, den RSV-Torwart Tilman von Velde mühelos parierte (18.). Die Rissener störten anschließend extrem früh und gaben auch aus der Distanz Torschüsse ab. HSV-Keeper Sven Seifert parierte mehrmals gut und hatte das Glück des Tüchtigen, als Marcel Hardts 25-Meter-Versuch auf die Latte sprang (22.). Auf der Gegenseite konnten sich die Heidgrabener, trotz ihrer technischen Überlegenheit, kaum Chancen zum Ausgleich erspielen: „Die Rissener standen sehr kompakt in der Defensive, haben wenig zugelassen und immer wieder mit langen Bällen operiert, was typisch für ein Grandplatz-Team ist“, analysierte Hinrichsen.

Nach der Pause erwischten die Hausherren aber einen guten Beginn und hätten beinahe das 1:1 erzielt: Nach einer schönen Kombination über Manuel Maresch und Schümann kam der Ball von rechts in die Mitte, wo von Velde ihn abwehrte. Der Abpraller landete direkt vor den Füßen von Dennis Malysz, der von der sich ihm bietenden Chance so überrascht war, dass er die Kugel nicht ins leere Gehäuse, sondern an die Latte jagte (48.). „Danach haben wir es versäumt, energisch in die Zweikämpfe zu gehen, und uns das Leben mit zu vielen Einzelaktionen selbst schwer gemacht“, tadelte Hinrichsen.

In der 68. Minute konnten sich die Gäste nach einem Eckstoß im HSV-Strafraum in aller Ruhe den Ball hin- und herschieben, ehe Hardt das 0:2 erzielte. Zehn weitere Minuten später führte einer der wenigen schönen Spielzüge der Rissener zum 0:3-Endstand, den Timotheus Werner nach einem Querpass von rechts erzielte. Während Rissen nun so gut wie sicher Meister ist, schwebt Heidgraben weiter in größter Abstiegsgefahr.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert