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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 23:01 Uhr

Fußball : 0:3-Rückstand zum 5:3 gedreht

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Überraschend lagen die 1. Herren des Heidgrabener SV in ihrem Kreisliga-Spiel beim SSV Rantzau II zur Pause mit 0:3 (!) zurück. „Ich war aber davon überzeugt, dass wir noch gewinnen können“, sagte HSV-Coach Ove Hinrichsen ‒ und tatsächlich drehte der Tabellen-3. die Partie beim Drittletzten am Sonntagmittag am Ende noch zu einem 5:3-Sieg. An der Düsterlohe taten die Heidgrabener sich zunächst schwer. „Wir haben in der ersten halben Stunde ein extrem schlechtes Spiel abgeliefert und in einigen Situationen kollektiv geschlafen“, tadelte Hinrichsen. Die SSV-Reserve spielte immer wieder schnell nach vorne und vor allem Marco Bogdahn stellte die Gäste-Abwehr vor große Probleme. So führten die Hausherren mit 3:0 und Hinrichsen gab zu: „Wir hätten uns auch über einen noch höheren Rückstand nicht beklagen können!“

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erstellt am 15.Feb.2016 | 20:47 Uhr

Erst in der letzten Viertelstunde vor der Pause fanden die Heidgrabener endlich zu ihrem Spiel. Philippe Schümann zielte zweimal hauchdünn neben den Pfosten und Mark Zipp köpfte nach Eckstößen zweimal knapp vorbei. Nach einer deutlichen Kabinenpredigt von Hinrichsen, der zudem das System umstellte, gelang es den Gästen im zweiten Durchgang, ihren Gegner mit hohem Laufaufwand permanent unter Druck zu setzen. „Das, was wir am Anfang zu wenig gelaufen sind, haben wir danach rausgeholt“, stellte Hinrichsen fest.

Als Zipp einen Freistoß von Tim Siebels ins Netz verlängerte, erkannte Schiedsrichter Claus-Dieter Köhler (SV Rugenbergen) dieses Tor wegen Abseits nicht an, was sehr umstritten war (50.). Schümann sorgte nach einem Pass von Alexander Martin mit seinem 3:1 für neue Hoffnung (54.). Die Heidgrabener haderten erneut mit Köhler, als dieser ein klares Foul an Martin im SSV-Strafraum nicht ahndete (60.) und ein weiteres Zipp-Tor wegen Abseits nicht gab (64.); zudem traf Schümann nach einer Ecke den Pfosten (62.). Hinrichsen: „Dass wir trotzdem nicht aufgegeben haben, spricht für unsere gute Moral!“

Nach dem 3:2-Anschlusstreffer von Martin (74.) glich Schümann zum hochverdienten 3:3 aus (83.). In einer dramatischen Schlussphase sah Zipp die Rote Karte, nachdem er sich von einem Rantzauer, der ihn gefoult hatte, befreien wollte; der SSV-Spieler, der laut Hinrichsen „seinen Ellenbogen in Zipps Gesicht geschlagen hatte“, bekam nur „Gelb“. Der daraus resultierende Freistoß, den Tim Siebels aus 25 Metern halbrechter Position hoch herein schlug, senkte sich am langen Pfosten zum 3:4 ins Netz (86.).

„Da hatten wir endlich einmal das Glück auf unserer Seite“, so Hinrichsen. Entschieden war die Partie, als Schümann bei einem Konter den SSV-Torwart überlupfte und Dennis Malysz den Ball zum 3:5-Endstand einköpfte (91.).

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