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Uetersener Nachrichten

16. August 2017 | 22:07 Uhr

Fußball : 0:3 beim Spitzenreiter

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Den 1. Herren des Hetlinger MTV muss, da sie am Sonntag mit einem 0:3 beim Kummerfelder SV erneut verloren, weiterhin ein „kritischer Zustand“ attestiert werden. Was die von den UeNa diagnostizierten „Herbstdepressionen“ betrifft, ist aber eine Besserung zu vermelden: „Heute war wieder ein Mannschafts- und ein Wir-Gefühl zu spüren“, sagte HMTV-Trainer Jonas Hübner, dessen Laune deshalb am Sonntagabend deutlich besser, als an den vorherigen Wochenenden war. Unzufrieden waren die Hetlinger nur mit dem Ergebnis: „Das 3:0 für Kummerfeld entspricht keinesfalls den Kräfteverhältnissen auf dem Platz“, stellte Hübner klar, dass sein Team dem Spitzenreiter deutlich besser Paroli bot, als es das Resultat vermuten lässt.

Der größte Unterschied zwischen dem Tabellenführer und dem strauchelnden Neuling war die Abgeklärtheit im Torabschluss. „Die Kummerfelder waren brutal effektiv“, sagte Hübner. Der einzige Fehler, den sich das junge HMTV-Team in der ersten Halbzeit leistete, wurde gleich mit einem Gegentor bestraft. Als Julian Moldenhauer einen langen Ball in die Mitte klärte und die Hetlinger den Abpraller schlecht verteidigten, passte Sebastian Meier durch die Schnittstelle der Gäste-Abwehr zu Ole Fankhänel, der zum 1:0 ins lange Eck traf (26.).

Dagegen ließen die Hetlinger gleich mehrere Chancen ungenutzt verstreichen. Jesse Plüschaus Schuss, abgegeben aus dem Getümmel nach einem Eckstoß, klärte KSV-Keeper Alexander Dahnke auf der eigenen Torlinie. Dann jagte Philipp Drews eine Flanke von Adnan Kubat per Direktabnahme knapp über die Latte. Und als Marco Bassen nach HMTV-Ansicht auf der Strafraumgrenze gefoult wurde, hatte Schiedsrichter Ole Marek Krüger den „Tatort“ knapp vor dem Strafraum gesehen.

Obwohl die Hetlinger auch aufgrund einiger Umstellungen nicht die spielerische Dominanz vom Saisonbeginn besaßen und im Spielaufbau zu ideenlos waren, attestierte Hübner seinem Team „eine ansprechende Leistung“, musste aber auch feststellen: „Uns fehlt momentan ein Stürmer, der in solchen Spielen die entscheidenden Tore schießt!“

Im zweiten Durchgang nahm das Schicksal seinen Lauf. Als Tim Dreschniol ein Pass von Plüschau unter dem Fuß hindurch rutschte, hatte dies einen Einwurf für die Hausherren zur Folge. Im Bemühen, diesen zu klären, schoss Jan Wenzel einen Kummerfelder an; die folgende Klärungsaktion gegen Dominik Berlin wertete Krüger als Foul und entschied auf Elfmeter für den KSV; diesen verwandelte Christopher Klengel zum 2:0 (73.). In der Nachspielzeit ließen sich die Hetlinger dann nach einem eigenen Eckstoß auskontern und Brian Techert traf zum 3:0-Endstand ins lange Eck (92.).

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erstellt am 10.Nov.2015 | 21:09 Uhr

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