Geesthacht : Tödliches Unglück: Mann bleibt in Bootsluke stecken und stirbt

Einsatz am Donnerstagabend in Geesthacht: Feuerwehrleute mussten die Leiche eines Mannes von Bord seines Motorbootes bergen.

Einsatz am Donnerstagabend in Geesthacht: Feuerwehrleute mussten die Leiche eines Mannes von Bord seines Motorbootes bergen.

Ein 73-Jähriger ist an Bord seines Motorbootes vermutlich kollabiert. Helfer konnten ihn nur tot bergen.

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25. November 2016, 06:56 Uhr

Geesthacht | Tödliches Drama an Bord eines Motorbootes auf dem Gelände eines Geesthachter Wassersportvereins: Ein 73-Jähriger blieb am Donnerstagabend bei Arbeiten an Bord seiner Yacht mit den Schultern in einer engen Luke zum Maschinenraum stecken. Erst nach Stunden wurde er vermisst und entdeckt. Da kam jede Hilfe zu spät.

Angehörige hatten am Donnerstagabend den 73-Jährigen vermisst. Er war zuhause in Reinbek überfällig und nicht ereichbar. Bruder und Sohn des Vermissten fuhren nach Geesthacht, um nachzusehen. Der Reinbeker hatte sich für Arbeiten an Bord der „Olivia IV“ abgemeldet. An Bord des im Winterlager mit Planen eingehausten Bootes entdecke der Bruder den hilflosen Mann. Sofort wurden Feuerwehr und Rettungsdienst angefordert, doch die Hilfe kam zu spät. Vermutlich war der Mann in seiner Notlage kollabiert und letztendlich erstickt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen des Unglücksfalls aufgenommen.

Nur 150 Meter Luftlinie entfernt war es bereits am Mittwoch zu einem tödlichen Arbeitsunfall gekommen, als ein 24-Jähriger bei Wartungsarbeiten in einem Schwimmponton erstickt war.

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