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Finanzamt Rendsburg : Todesschütze will Geständnis ablegen

vom

Der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter Olaf Lauenroth beginnt am Mittwoch. Laut Verteidiger wird der Fockbeker ein Geständnis ablegen.

shz.de von
erstellt am 06.Mär.2015 | 22:00 Uhr

Kiel | Gut sechs Monate nach den tödlichen Schüssen auf einen Finanzbeamten in Rendsburg muss sich der mutmaßliche Täter vor dem Kieler Landgericht verantworten. Der Prozess beginnt am kommenden Mittwoch. Angeklagt ist Olaf Lauenroth, ein 55-jähriger Steuerberater und Gemeindevertreter aus Fockbek bei Rendsburg.

Nach Angaben seines Verteidigers will der unter anderem durch seine Bewerbung um das Bürgermeisteramt in Fockbek weithin bekannte Lauenroth am ersten Prozesstag ein Geständnis ablegen. Sein Mandant werde die Verantwortung übernehmen, die tödlichen Schüsse auf den Beamten Wolfgang B. (57) abgegeben zu haben, sagte Anwalt Frank-Eckhard Brand aus Lübeck, wo Lauenroth im Gefängnis sitzt. „Er kann sich aber nicht erinnern, was ihn dazu hingerissen hat, so etwas zu tun. Er weiß auch nicht mehr, wie die Schüsse gefallen sind.“

Der Angeklagte war kurz nach der Tat am 1. September 2014 im Büro des Finanzbeamten festgenommen worden. Vor den Schüssen soll es einen lautstarken Streit gegeben haben. Das Opfer erlag seinen schweren Verletzungen kurz darauf im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft wirft Lauenroth heimtückischen Mord vor. Für den Prozess sind fünf Verhandlungstage angesetzt.

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