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Zwei Hamburger Jungs diskutieren über Deutschland als „Hoffnungsland“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 14.Apr.2017 | 16:08 Uhr

Im mit rund 150 konzentriert zuhörenden Besuchern im Kaamp-Hüs konnte Birgit Friese den ersten Abend des diesjährigen, bereits 20., Kampener Literatur- und Musiksommers freudig eröffnet. Dem Jubiläum angemessen waren die beiden Diskutanten des Abends. Zwei Hamburger Jungs: Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und der in Hamburg lebende Autor und Journalist Michael Jürgs. Ihm kam die Aufgabe zu, den Politiker zu dessen gerade erscheinenem Buch „Hoffnungsland“ zu befragen.


„Das Leben in Deutschland ist ein Lottogewinn“


So entspann sich über rund 90 Minuten ein teils tiefsinniger, teils heiterer, aber immer konzentrierter Dialog, der zwar im wesentlichen von den Ausführungen Scholz getragen, aber durch die politisch sehr kenntnisreichen Fragen eines Michael Jürgs gelenkte wurde. Globalisierung, Europa und seine Werte, die Bedrohungen durch den Terrorismus, die Einschätzung der russischen und amerikanischen Politik, aber vor allem der Zustand und die Lebensqualität Deutschlands waren die großen Themenkreise der beiden. Fazit: „Das Leben in Deutschland ist ein Lottogewinn“. Warum Olaf Scholz das so einschätzt, wurde bei seinen Ausführungen im Kaamp-Hüs hier und da deutlich. Noch analytischer und tiefergehender dürfte es in seinem Buch „Hoffnungsland“ nachzulesen sein.

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