Zukünftig nur 95 Karten für Parker an der Stadtkirche

Diese Schranke soll sich in Zukunft nur noch für 95 Befugte öffnen.
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Diese Schranke soll sich in Zukunft nur noch für 95 Befugte öffnen.

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27. August 2013, 00:35 Uhr

Wer darf in Zukunft seinen Wagen auf dem Parkplatz zwischen Stadtkirche und Grundschule St. Nicolai abstellen? Das monatelange Ringen um eine Antwort auf diese Frage hat jetzt ein vorläufiges Ende gefunden: Während einer sieben Monate andauernden Testphase sollen rund 95 Chipkarten ausgegeben werden. Dies sind knapp 350 Karten weniger, als ursprünglich im Umlauf waren. Die chronisch belegten 15 Parkplätze hatten innerhalb der Kommunalpolitik eine Debatte über den Missbrauch der ausgegebenen Karten losgetreten, die schließlich zum vorläufigen Einzug aller Chipkarten führte.

Im Februar des kommenden Jahres wollen sich Verwaltung, Politik und Anlieger wie Musikschule, Kirche und Schule dann erneut zusammensetzen, um über den Ausgang des Experiments zu beraten. In längeren Diskussionsrunden hatten sich die Beteiligten bereits im Vorfeld der Gemeindevertretersitzung über die neuen Vergabekriterien verständigt. „Wir sind unser restriktiven Linie treu geblieben, haben aber alle Verständnis füreinander gefunden“, sagte Bürgervorsteher Peter Schnittgard. Rund 40 der jetzt ausgegebenen Karten hätten Einsatzkräfte oder der Bauhof erhalten. Pastorin Anja Lochner akzeptierte den Kompromiss, und wies gleichzeitig darauf hin, dass zu Veranstaltungen wie Taufen oder Konzerten die Schranke zukünftig geschlossen bleibe.

Auch Schulleiter Horst-Peter Feldt, dessen Kollegium bisher zehn Parkkarten erhalten soll, fügte sich der Absprache. „Auch wenn die Elternschaft eine andere Meinung hat.“

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