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Golf auf Sylt : Zu viel schottisches Wetter für die Golfer

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Profis und Amateure standen gemeinsam auf dem Rasen: Das neue Konzept des Golftuniers „Pro/Am“ Sylt war ein voller Erfolg und soll im nächsten Jahr wiederholt werden.

Donnernden Applaus für eine Wiederholung gab es am letzten Abend des Golfturniers „Pro/Am Sylt“ am Wochenende. Zum ersten Mal konnten die 140 Teilnehmer, darunter 28 Professionals aus ganz Deutschland, an zwei Tagen auf zwei Plätzen spielen. Am Sonnabend starteten die Golfer auf dem Platz des Golf-Clubs Budersand, am Sonntag auf dem Platz des Golf-Clubs Sylt. Dadurch verdoppelte sich auch das Preisgeld. Die Professionals konnten insgesamt 20 000 Euro gewinnen, damit ist das „Pro/Am Sylt“ bundesweit das am höchsten dotierte Turnier seiner Art. Für die Professionals, die teilweise extra aus Süddeutschland angereist waren, ein großer zusätzlicher Anreiz.

Getrübt wurde die Veranstaltung nur vom schlechten Wetter am Sonnabend. „Windstärke fünf und Dauerregen – das war schon brutal“, sagt Werner Rudi, Präsident des Golf-Clubs Sylt. „Der Golfplatz Budersand wurde zwar nach schottischem Muster angelegt – aber so viel schottisches Wetter braucht kein Mensch.“

Nach einer warmen Dusche hätten alle Golfer bei der abendlichen Preisverleihung aber schon wieder über ihr Abenteuer lachen können. „Am Sonntag wurden wir dann von wunderbarem Sylter Wetter belohnt“, so Rudi. Sowohl am Sonnabend als auch am Sonntag wurden die besten Teams, bestehend aus jeweils einem Pro und drei Amateuren, ausgezeichnet. Der Profi des Gewinnerteams konnte hier an beiden Tagen 1 500 Euro gewinnen. In der Gesamtwertung war der Pro aus Gräuboden, Sebastian Buhl, bester Spieler des Turniers. Für ihn gab es 3 800 Euro. Bester Amateur war an beiden Tagen Maximilian Owen vom Golf-Club Sylt. Die beiden Autos, die bei einem „Hole-in-One“ auf beiden Plätzen zu gewinnen gewesen wären, wurden nicht abgeräumt.

Am Ende sprach Werner Rudi von einem geglückten Experiment. „Wir werden im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder auf zwei Plätzen spielen – vielleicht dann sogar um noch mehr Preisgeld.“

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erstellt am 16.Sep.2013 | 17:51 Uhr

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