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HISTORIE : Zeitreise durch die Feuerwehr-Geschichte

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Keitumer Museum zählte in dieser Saison 733 Besucher / Erfahrene „Blauröcke“ sorgen auch im kommenden Jahr für die fachkundige Betreuung der Besucher

„Wir sind zum wiederholten Male hier – es ist immer wieder schön“, danken Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Neidenfels in der Pfalz, ein Ehepaar aus Norderstedt lobt „Sehr eindrucksvoll“ und ein Feuerwehrmann aus Niederhausen im Taunus befindet: „Ein Kleinod – vielen Dank für die interessante Führung!“

Drei Einträge aus dem Gästebuch dieses Jahres, die beredtes Zeugnis von der Sympathie ablegen, die dem Feuerwehrmuseum in Keitum widerfährt. Genau 733 Besucher besuchten das restaurierte Spritzenhaus im Keitumer Ortskern – das waren etwa 25 an jedem der Dienstage, an denen das Museum zwischen April und Oktober geöffnet war.

Üblicherweise sind es sogar tausend pro Jahr, doch hatten die Ortsführungen das Museum diesmal versehentlich ausgespart. Das wird 2017 nicht mehr der Fall sein.

Im Rahmen der Hauptversammlung des Museumsbetreibers – die „Freunde der Feuerwehr Sylt“, der alle Wehren der Insel angehören – dankte Koordinator Wolfgang Holst insbesondere den Betreuern, allesamt altgediente, erfahrene Blauröcke: Hans-Detlef Buchholz, Gerd Peter Christensen, Karl H. Claßen, Marcel Fuchs, Dieter Gräpel, Hartmut Karnath, Jonny Matthiesen, Knud Remmer, Winfried Schewe, Peter Schmitt, Sven A. Söderberg, Artur Sünkler, Heinz Tesch und Peter Wolf werden auch im kommenden Jahr für die fachkundige Information der Besucher sorgen.

Diese können auf 60 Quadratmetern Ausstellungsfläche auf Zeitreise gehen – alte Uniformen, Helme, Fotos, Ausrüstungsgegenstände und anderes mehr dokumentieren über hundert Jahre Feuerwehrgeschichte.

„Immer mal wieder bekommen wir neue Utensilien geschenkt“, berichtet Wolfgang Holst. So werden im kommenden Jahr zusätzlich unter anderem eine Tischglocke der Feuerwehr Norddörfer von 1910 sowie eine alte Tragkraftspritze zu bestaunen sein.

Da der Eintritt ins Museum frei ist, werden Gelder von andernorts benötigt. Neben der finanziellen Unterstützung durch die Sylter Wehren und den Insel Sylt Tourismus-Service kamen 2016 knapp tausend Euro an Spenden zusammen.

Nach wie vor würde sich das originelle Museum auch gern für standesamtliche Trauungen anbieten: „Das wäre gerade für auswärtige Feuerwehrleute sicherlich von Reiz. Da das Haus auch im Winter beheizt ist, könnte es in dieser Jahreszeit zum Beispiel eine Alternative zur Trauung auf dem Kutter sein“, regt Wolfgang Holst an.

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