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Miri beim Surfcup : Zehn Windstärken im Zelt

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Sylter-Rundschau-Kolumnistin Miriam Köthe (Miris Sylt) hat sich beim Surfcup ins Partygetümmel auf der Promenade gestürzt. Eine Erkenntnis: Schlager gehen immer!

Wie sagte Matthias Neumann, der Veranstalter des Windsurf Worldcups am Freitag auf der Pressekonferenz zur Jubiläumsveranstaltung so treffend: „Hauptsächlich geht es auch in diesem Jahr natürlich um Spitzensport, aber auch das Rahmenprogramm ist wie immer ein Publikumsmagnet, unter andrem natürlich das Partyzelt“. Recht hat er. Während Philipp Köster und Co. einen – windtechnisch gesehen – eher ruhigen Veranstaltungsstart hatten, ging es am Wochenende im Partyzelt bereits sehr stürmisch zu.

Freitag, 19.45 Uhr, Eingang Süd: Man kann noch ohne große Mühe das Zelt betreten. Normalerweise (und allerspätestens ab Donnerstag) geht hier zu dieser Uhrzeit schon gar nichts mehr. Die Schlange reicht dann nämlich quasi fast bis zum Ortseingangsschild von Hörnum. Heute können sich also alle die beliebte Mitleidsnummer bei den Ordnern nach dem Motto: „Sie müssen mich reinlassen. Meine Freundinnen sowie meine Tasche befinden sich im Zelt, ehrlich!“ schenken. Was für ein entspannter Start in den Abend. Drinnen geht’s allerdings gleich zur Sache. Ina Müllers Kultsong „Drei Männer her“ läuft schon gegen 20 Uhr. Aber kein Problem. Auch zu dieser Uhrzeit können ihn die Partypeople schon lauthals mitsingen. Textfest sind sie bei nahezu jedem Song: „Hamburg, meine Perle, du wunderschöne Stadt“ „Joana...(du geile...) geboren um Liebe zu geben“. Schlager gehen hier immer.

Was das Publikum angeht, ist der Surfcup offenkundig weiterhin ein sehr beliebtes Gruppenreiseziel – und zwar beider Geschlechter. Kontaktaufnahme inklusive. Da ist Originalität gefragt. „Tisch 1“ steht auf den T-Shirts einer fünfköpfigen Männertruppe. „Wir sitzen seit Jahren immer an diesem Gosch-Tisch im vorderen Zeltbereich, so sind wir auf die Idee mit diesen T-Shirts gekommen“, erklären sie.

21 Uhr, draußen wird es kalt, drinnen um so kuscheliger. Als besonders eng erweist sich die Schneise zwischen Harrys DJ-Pult und dem davor gelagerten Biertresen. Diese Stelle wird in Fachkreisen häufig auch „Geburtskanal“ genannt. Wer sich bis jetzt einen Tresenplatz erkämpft hat, kann sich glücklich schätzen. Wer jetzt auf die Toilette muss, hat ein Problem.

21.45 Uhr: Während das Kondenswasser so langsam in Sturzbächen von den Zeltwänden läuft, moderiert Harry die letzten zwei Songs an. Es sind seit ewigen Jahren die gleichen. „On the radio“ von Donna Summer und Achim Reichels „Aloah Heja He“. „Leute! Ihr kennt das schon. Zeit für unsere letzten beiden Songs. Aber nicht traurig sein, denn morgen geht die Party weiter.“

Und das noch ganze sieben Abende jeweils ab 18 Uhr... und am Wochenende sogar jetzt doch bis Mitternacht.






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erstellt am 01.Okt.2013 | 06:00 Uhr

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