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Eine ganz besondere Show im Sylter InselCircus : Zauberhaft tüddelig

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Der Cirque MidiSen begeisterte sein Publikum

shz.de von
erstellt am 30.Aug.2014 | 05:30 Uhr

Eine bebende Tribüne vom Trampeln der Zuschauer und tosender Applaus – die verdiente Hochachtung für die „Artistenrentner oder Rentnerartisten“ des Cirque MidiSen im InselCircus am Donnerstagabend.

Gut 200 Zuschauer verfolgten die eineinhalbstündige Vorstellung von zehn erprobten Zirkus-Hasen des ehemaligen SeniorCircus, vier jungen Frauen sowie einem jugendlichen Galan: macht eine Altersspanne von 66 Jahren zwischen dem Jüngsten, sprich 20-Jährigen, und der Ältesten, sprich 86-Jährigen.

Regisseur und InselCircus-Chef Martin Kliewer fieberte mit seinem Ensemble mit, nachdem er die Zuschauer darauf aufmerksam gemacht hatte, dass es sie im ersten Teil der Show eigentlich gar nicht gibt, da „wir uns im Backstage-Bereich befinden.“ Dort probt die alternde und schon ein wenig verwirrte Zirkustruppe nämlich für ihren letzten Auftritt, bevor es mit den Eintrittsgeldern im Gepäck in den Süden gehen soll.

Jede Kleinigkeit sitzt. Auch die Darsteller, die gerade keine Aufwärmübungen in der Mitte der Manege machen oder einen atemberaubenden Bauchtanz proben, bleiben strikt in ihrer Rolle und lassen das Publikum tatsächlich glauben, man befände sich hinter dem roten Vorhang.

Dem Truppenmotto: „Ohne wenn und aber geben wir unser bestes“, immer und immer wieder eingebläut von der alten Zirkusdirektorin, wurde das Ensemble mehr als gerecht. Herrlich gespielt: der Zickenkrieg zwischen den beiden Hunde-Dompteurinnen. Absolut professionell: die beiden stets lächelnden Luftakrobatinnen, egal wie anstrengend die Figur auch gerade sein mochte und richtig heiß: das Zirkusballett rund um den jungen singenden Liebhaber der Zirkusdirektorin am Keyboard. Passend zum Schluss: Party im Grand Chapiteau zu „Ab in den Süden“.

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