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Einsätze auf Sylt : Wochenendbilanz: zwei Brände und ein vollgelaufener Keller

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Gleich drei Einsätze hatten die Inselwehren am Sonnabend zu bewältigen. Erst brannte der Kiosk eines Strandrestaurants, dann lief ein Keller voll Wasser und abends brannte es dann noch in einem anderen Keller.

shz.de von
erstellt am 03.Aug.2014 | 17:11 Uhr

Drei Einsätze an einem Tag für die Inselwehren: Am Sonnabend gegen 6 Uhr in der Früh wurde die Westerländer Feuerwehr zum Restaurant „Strandoase“ gerufen. Das Feuer war im dazugehörigen Kiosk ausgebrochen. Die Flammen fraßen sich in das Dach. Durch das schnelle Eingreifen der nachalarmierten Wehren aus Rantum und Tinnum konnte Schlimmeres verhindert werden. Das Dach und der Restaurantkomplex konnten gehalten werden. Insgesamt waren 60 Kräfte rund zwei Stunden im Einsatz. Die Polizei und Kripo Sylt waren ebenfalls mit vor Ort.

Für die Rantumer Kameraden wurde es noch ein langer Tag, schließlich feierten sie am Nachmittag ihr jährliches Feuerwehrfest (siehe Seite 9). „Ja, es war schon eine Herausforderung“, sagt Rantums Wehrführer Thomas Nissen im Rückblick. Seine Wehr und auch die Tinnumer Kameraden wurden nachalarmiert, da weitere Atemschutzgeräteträger gebraucht wurden.

Für die Westerländer Wehr ging es mittags zum nächsten Einsatz: Eine Sylterin hatte sich gemeldet, die in ihrem Haus in der Boetticherstraße Rauschgeräusche hörte, sie aber nicht orten konnte. 15 Feuerwehrleute suchten im Keller nach der Ursache und wurden fündig: Ein Raum, in dem die Hausanschlüsse liegen, war voll Wasser gelaufen, weil nach Feuerwehrangaben vermutlich ein Rohranschlussstück undicht war. Der Keller wurde leergepumpt – und um 17 Uhr gabs den nächsten Einsatz: ein Kellerbrand in einer Personalunterkunft in der Kuhrtstraße eines Sylter Hotels. Nach Feuerwehrangaben habe ein elektrisches Gerät gebrannt, die Flammen haben weiter um sich gegriffen. Das eigentliche Problem war aber der daraus entstandene giftige Qualm. Nach Schadstoffmessungen der Wehr wurde die Evakuierung des Gebäudes angeordnet und 16 Personen mussten ihre Wohnungen fürs Erste verlassen.

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