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Dauerwohnraum : Wo sollen bis 2018 Wohnungen gebaut werden?

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Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Im Wohnungsbauausschuss präsentierte die Verwaltung der Gemeinde Sylt eine Liste von Flächen, auf denen Platz für 1082 Dauer-Wohnungen ist.

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erstellt am 27.Aug.2013 | 18:52 Uhr

Der Ortbeiratsvorsitzende von Rantum, Frank Zahel (CDU), wie auch seine Kollegen Oliver Ewald (CDU) aus Keitum und Klaus Mungard (CDU) aus Morsum zeigten sich auf der Sitzung des Wohnungsbauausschusses besorgt: Auch wenn das zur Abstimmung stehende KLM-Realisierungsprogramm für ihre Orte Wohnungsbau in Aussicht stellte, so lagen die meisten (494) mit „Priorität 1“ gekennzeichneten Neubauwohnungen in Westerland. Die für Dauerwohnraum vorgesehen Areale in Morsum, Keitum, und Rantum hingegen wurden „nur“ mit „Priorität 2“ versehen. Hier brachte Inselbaumeister Wolfgang Knuth schnell Licht ins Dunkel: Diese Unterscheidung zeige nur an, dass diese Flächen erst von Privat erworben werden müssten. „Ich kann Ihnen die Angst nehmen, dass es sich um ein Windhundrennen handelt“, versuchte KLM-Chef Marcus Kopplin die Bedenken der Ortsbeiratsvorsitzenden zu entkräften. Jedes der Projekte werde sich durch seine eigene Finanzierung rechnen – kein Ort würde so finanziell abgehängt.

Als Potenzialfläche für Morsum führt das beschlossene Realisierungsprogramm ein Grundstück am Bi Miiren. Hier könnten nach KLM-Berechnung 33 Wohneinheiten entstehen. Das Problem hier: Das 14 000 Quadratmeter große Grundstück muss erst von der Kirchengemeinde erworben werden.

Für Rantum schlägt das Wohnungsbauprogramm währenddessen eine 6000 Quadratmeter große Fläche „Die Inge“ am Diekwai vor. Bisher ist hier eine Teilbebauung möglich. Um das gesamte Gelände mit neun Wohneinheiten erschließen zu können, müsste der Inselort nur noch eine Wegeparzelle erwerben. Zusätzlich bringt das KLM-Konzept in Rantum die BImA-Fläche am Torbogen ins Spiel. Auf einem Hektar könnten hier – vorausgesetzt die Gemeinde erwirbt das Grundstück im Bieterverfahren – 71 Wohnungen entstehen.

Keitum könnte sich durch den Kauf einiger privater Flurstücke ein Baugebiet in der Größe von zwei Hektar erschließen. Auf dem Gelände „Friesensaal Süd“ wäre dann Platz für 62 Wohnungen.

Nahezu Spitzenreiter im Raum Westerland ist der Wohnungsbau auf dem Bastianplatz: Hier soll ab März 2014 mit dem Bau von 121 Wohnungen begonnen werden. Übertroffen wird dieses Vorhaben nur noch vom Potential des StoV-Geländes, wo bis zum Jahr 2018 insgesamt 130 Wohnungen zur Verfügung sttehen könnten. Auch der Johann-Möller-Parkplatz kommt nach dem beschlossenen KLM-Realisierungsprogramm für 87 Wohnungen in Frage.

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