Sylt-Magazine : „Wir zeigen die positive Seite von Sylt“

Antonio Kabbani, Gastgeber im Il Ristorante, versorgte die Gäste.
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Antonio Kabbani, Gastgeber im Il Ristorante, versorgte die Gäste.

Gestern stellte das sh:z-Medienhaus Sylt die neuen Ausgaben seiner beiden Magazine „Sylt Magazin“ und „die insel“ im Rantumer Quellhaus vor.

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31. März 2014, 06:00 Uhr

Sylt | „Die Hefte sind toll geworden“, sagt SR-Kolumnistin Miriam Köthe, während sie durch die druckfrische Ausgabe des Magazins die insel blättert, „sie sind so farbenfroh und voller Themen, die Sylt ausmachen.“

Gestern stellte das sh:z-Medienhaus Sylt die beiden druckfrischen Ausgaben seiner Magazine die insel und das Sylt Magazin im Il Ristorante im Rantumer Quellenhaus der Öffentlichkeit vor. Während Miriam Köthe sich über die jungen, sportlichen Themen in die insel freut, faszinieren ihren Mann Carsten, den R.SH-Morningman, die menschelnden Geschichten im Sylt Magazin: „Es toll, dass man immer wieder neue Dinge entdeckt, die so noch nicht über Sylt geschrieben wurden – wie zum Beispiel über diese Dame in Morsum, die mit Sternekoch Johannes King Kräuter anbaut.“

Eine ganz besondere Erfahrung verbindet Stephan Seegers mit den Magazinen: Der Mann, der die Velotaxis nach Sylt gebracht hat, wurde für die insel zum Autor und berichtete aus erster Hand von seinen Erfahrungen mit den Pedalen-betriebenen Gefährten. „Das hat unglaublich viel Spaß gemacht und ich bin jetzt sehr stolz darauf, hier vertreten zu sein.“

Die beiden Magazine bieten auf über 340 Seiten geballten Sylt-Stoff. Chefredakteur Michael Stitz erklärt in seiner Ansprache seine Motivation, immer wieder interessante Insel-Geschichten für die Magazine aufzuspüren: Sylt stehe ständig in den Schlagzeilen und sei permanent unter medialer Beobachtung. Dabei sei die Berichterstattung von außerhalb nicht immer positiv. „Wir finden aber, dass es sehr viel Positives von Sylt zu berichten gibt – und das wollen wir in unseren beiden Magazinen tun.“

Zusammen mit Kabarettist Manfred Degen versuchte Stitz, der Frage auf die Spur zu kommen, was eigentlich Sylter sind – und ob sie wirklich so wohlhabend sind, wie es immer heißt. Degens Antwort: „Wenn ich die Autos der Sylter sehe und von den Orte höre, wo sie überall ihre Zweitwohnsitze haben – ja, dann sind die Sylter wohlhabend. Aber wenn ich dieselben Leute dann bei Aldi vor mir in der Schlange stehen sehe, dann ist die Welt wieder in Ordnung.“ Bei all seinem bissigen Humor bekannte sich Degen aber zu seiner Liebe zu der Insel: „Wenn ich im Januar zwischen fünf Wochen Urlaub auf Tahiti oder in meiner Heimat auf Sylt wählen müsste, würde ich mich immer für Sylt entscheiden.“

Diese Leidenschaft für die Insel spiegelt sich dann auch in den Magazinen wider. Da wird von kulinarischen Genüssen und Naturschönheiten, von wagemutigen Sportlern und inspirierten Künstlern erzählt – und von vielem, vielem mehr. Eigentlich fasst es der Journalist Werner Rudi ganz gut zusammen, als er sagt: „Die Magazine sind ein wunderschönes Schaufenster für Sylt.“

Und auch der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Sylt, Carsten Kerkamm, genießt es, einmal nur Gutes von seiner Insel zu lesen – und freut sich auch noch über etwas anderes: „Unsere Kinder würden sagen, da sind so viele schöne Bilder drin. Und sie hätten Recht. Erst wenn die Fotos gut sind, lese ich auch gerne den Text.“

Die neuen Ausgaben der Magazine des sh:z-Medienhauses Sylt, Die Insel und das Sylt Magazin, sind ab sofort im Handel erhältlich. Die Insel kostet 7 Euro und erscheint einmal jährlich, das Sylt Magazin gibt es für 8 Euro. Es erscheint einmal im Frühling und einmal im Herbst.

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