Fisch : „Wir müssen jetzt alle an einem Strang ziehen“

Fischgastronom Jürgen Gosch zeigt Verständnis für Zwangspause.

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29. Oktober 2020, 08:42 Uhr

Sylt | Jürgen Gosch schließt am Montag seine Restaurants auf Sylt. Der 79-jährige Fischunternehmer zeigt Verständnis für die verordnete November-Zwangspause: „Wenn man die Infektionszahlen sieht, gibt es wahrscheinlich keine andere Lösung. Wir sind alle nicht glücklich darüber, aber wenn es bei einem Monat bleibt, können wir alle zufrieden sein.“

Betroffen sind elf Gosch-Verkaufsstellen auf Sylt. Einige werden noch den Außer-Haus-Verkauf anbieten, aber die Restaurants bleiben ab Montag geschlossen. In Goschs Fischmarkt in List werden die Kunden weiter einkaufen können. Normalerweise wären die Öffnungszeiten erst Mitte November heruntergefahren worden, wenn der Besucherstrom auf Sylt nachlässt.

„Es ist richtig doof“, ärgert sich der Chef des Fischimperiums, „aber die Sicherheit geht vor.“ „Wir müssen jetzt alle an einem Strang ziehen und vier Wochen durchhalten. Wenn das nicht greift, haben wir eine schwere Zeit vor uns“, befürchtet Jürgen Gosch. „Aber wir wollen nur noch positiv denken.“

Gosch glaubt, dass die Zwangspause viele Gastronomen auf dem Festland härter trifft als die Sylter. „Wir haben zumindest eine gute Saison gehabt und kommen mit einem halben blauen Auge davon.“

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