Sylter Bahnverkehr : „Wir bleiben hartnäckig“

Am Rande des Gesprächs stellten sich die Teilnehmer zum Gruppenfoto.
Am Rande des Gesprächs stellten sich die Teilnehmer zum Gruppenfoto.

Vertreter des Vereins Sylter Unternehmer, der Pendlerinitiative und der Sylt Marketing Gesellschaft trafen sich mit der DB Regio.

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09. Mai 2019, 11:55 Uhr

Westerland | Nachdem es mit Beginn des Jahres auf der Marschbahnstrecke etwas stabiler lief, sorgten die jüngsten Verspätungen und Ausfälle wieder für reichlich Frust und Verärgerung. So nutzte die dem Strategiekreis der Sylt Marketing Gesellschaft angeschlossene „Lenkungsgruppe Bahn“, bestehend aus Vertretern der Sylter Wirtschaftsverbände und der insularen Tourismusorganisationen, zusammen mit der Pendlerinitiative bereits am vergangenen Samstag die Gelegenheit, gegenüber dem Verkehrsminister Bernd Buchholz im Rahmen seines Sylt-Besuches die aktuellen Missstände darzulegen. Am Dienstag folgte nun in ähnlicher Konstellation ein Gespräch mit Vertretern der DB Regio zu dem Thema. Auch, wenn die Baumaßnahmen auf der Strecke sicher für die eine oder andere Unregelmäßigkeit verantwortlich ist, sehen die Sylter Vertreter noch diverse andere Bereiche, in denen dringend nachgebessert werden muss. Angefangen von der technischen Verlässlichkeit des Wagen- und Zugmaterials bis zu einer besseren Kommunikation und Fahrgastinformation. Dabei sind sich die Sylter Vertreter einig: „Bei allem Unmut und der empfundenen Hilflosigkeit, jedes Gespräch hilft und bringt uns weiter. Auch wenn die Fortschritte manchmal klein zu sein scheinen und man droht, sich in den unterschiedlichen Zuständigkeiten zu verheddern, wir bleiben hartnäckig und halten den Druck aufrecht!“

Vor allem ging es den Beteiligten noch einmal darum, die negativen Auswirkungen auf die Sylter Wirtschaft und die Mitarbeitersituation deutlich zu machen, heißt es abschließend in der Pressemitteilung des Vereins Sylter Unternehmer.

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