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Spendenaktion : Wie wird der neue Sylter Seenotkreuzer heißen?

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Mit 10.000 Euro unterstützt Jürgen Gosch die Spendenaktion für den neuen Sylter Seenotkreuzer. Für einen Sylter Schiffsnamen wirds voraussichtlich trotzdem nicht reichen.

„Als Sylter wünsche ich mir für den neuen Seenotkreuzer natürlich einen Namen mit Sylt-Bezug“, sagt Jürgen Gosch. Und als unmittelbarer Nachbar des im Lister Hafen stationierten Retters der neuen 20-Meter-Klasse natürlich ganz besonders. Derzeit sieht es jedoch ganz danach aus, als würde der Nachfolger der „Minden“ trotz des Engagements des Sylter Fisch-Papstes einen Namen mit Bezug zur Hansestadt Hamburg erhalten.

Beim Spendenwettbewerb „Reetdach gegen Reeperbahn“ (wir berichteten) hat Hamburg mit 519 764 Euro klar die Nase vor Sylt, auf dessen Seite bis gestern 341 172 Spenden-Euro verbucht waren. Der Ausgang entscheidet darüber, ob der Neubau einen Namen mit Bezug zu Sylt oder zu Hamburg erhält. 10 000 Euro der Sylter Spenden stammen aus der Gosch-Aktion, bei der am Tag der Seenotretter im August in List und Wenningstedt Fischbrötchen zugunsten der Seenotretter verkauft wurden. Dabei stellte sich Gosch in Wenningstedt nicht nur selbst hinter den Tresen, sondern verdoppelte am Ende den Verkaufserlös aus eigener Tasche.

Während sich der neue Kreuzer in der Erprobung befindet, damit er Ende des Jahres seinen Dienst in List aufnehmen kann, sind alle Sylter und Sylt-Liebhaber weiterhin aufgerufen, sich an der Spendenaktion zu beteiligen. Alle Informationen zu Schiff und Spendenwettbewerb gibt es unter www.reetdach-gegen-reeperbahn.de.

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erstellt am 21.Okt.2013 | 12:00 Uhr

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