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Henner-Krogh-Preis : Wettbewerb am 19. März: Sylter Talente singen sich warm

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Auch neue Gesichter: Die Teilnehmer des 28. Henner-Krogh-Preises stehen fest.

shz.de von
erstellt am 23.Feb.2016 | 05:37 Uhr

Wenn vor einem Bühnenauftritt der Bauch kribbelt, das Herz bis in den Hals schlägt und die Hände anfangen zu zittern, hat den Künstler das Lampenfieber erwischt. Bei den insgesamt 13 Teilnehmern des Henner-Krogh-Förderpreises, der mit 5555 Euro dotiert ist, dürfte sich genau dieses Gefühl langsam einstellen, denn der Termin für ihren großen Auftritt rückt immer näher. Am kommenden Montag, 29. Februar, beginnt bereits der Vorverkauf für den Wettbewerb, der am 19. März um 19 Uhr im Congress Centrum Sylt in Westerland stattfinden wird.

„Wir haben in diesem Jahr wieder sehr talentierte Musiker dabei, darunter viele neue Gesichter“, verrät Ron Glauth, der gemeinsam mit der Gemeinde Sylt den Wettbewerb veranstaltet. „Alle sind mit Leib und Seele dabei und einige von ihnen werden das Publikum sicherlich überraschen“, sagt er. In diesem Jahr nehmen insgesamt sechs Formationen teil - im vergangenen Jahr waren es noch acht. „Alle, die sich beworben haben, dürfen auch auf die Bühne“, so Glauth. Da viele junge Sylter Musiker in jüngster Vergangenheit die Insel verlassen haben, seien weniger Beiträge dabei als in den vergangenen Jahren, erklärt er. Es sei daher dringend nötig, den Nachwuchs auf der Insel für das Musikmachen zu begeistern. „Es müssen Angebote entwickelt werden, am besten schon für Kinder im Kindergartenalter“, so Glauth, „denn Musik ist ein wichtiges Element und schult so viele Dinge, die für die Entwicklung enorm wichtig sind.“

Viele der diesjährigen Teilnehmer bringen bereits Bühnen-Erfahrung mit: Das Trio „Blondie, Brownie and the Redhead“ besteht aus Nele Paulina Lunk, Mia Elias und Hanna Maria Huß. Als Duo „Nepahama“ nahmen Lunk und Huß bereits 2014 am Förderpreis teil und landeten prompt auf dem ersten Platz. Mit Mia Elias ist eine neue interessante Stimmfarbe dazu gekommen.

Das Trio „Blondie, Brownie and the Redhead“
Das Trio „Blondie, Brownie and the Redhead“ Foto: Privat

Das Duo „lenijk.“, das aus Theresa Gerland und Daniel Möhrke besteht, wird norddeutschen Akustik-Pop in eigenem Gewand auf der Bühne präsentieren. Heruntergebrochen auf Klavier und Cajon und ergänzt durch mehrstimmigen Gesang und Percussion, interpretieren sie bekannte Lieder neu.

Daniel Möhrke und Theresa Gerland sind „lenijk“.
Daniel Möhrke und Theresa Gerland sind „lenijk“. Foto: Privat
 

Der Folk und Rock-Pop-Sänger Ray Bohtz, der mit bürgerlichem Namen Pierre Schneider heißt, ist noch recht frisch auf der Insel. Der Förderpreis ist somit für ihn komplettes Neuland. Seine englischsprachigen Songs sind allesamt Eigenkompositionen mit selbstgeschriebenen Texten, die nun dem Insel-Publikum vorgestellt werden.

Ray Bohtz  spielt bei dem Wettbewerb drei Eigenkompositionen.
Ray Bohtz spielt bei dem Wettbewerb drei Eigenkompositionen. Foto: Privat
 

Bei der ungewöhnlichen Formation „Mutter-Söhnchen“ ist der Bandname Programm, denn tatsächlich stehen hier Mutter Susanne Baske und ihr Sohn Julian Sorg gemeinsam auf der Bühne. Sorg kennt man sonst als Sänger und Songwriter englischsprachiger Titel in der Band „Smear Jam Bread“ (ebenfalls beim Förderpreis dabei).

Die Rockband „Smear Jam Bread“ nimmt bereits zum dritten Mal teil.
Die Rockband „Smear Jam Bread“ nimmt bereits zum dritten Mal teil. Foto: Privat
 

Finn Schmidt und Martin Röttger von dem Duo „Soon“ wollen, bevor es sie studienhalber von der Insel ziehen, wenigstens einmal beim Förderpreis dabei gewesen sein. Die beiden könnten, so schreiben die Veranstalter, einen dieser Überraschungsmomente liefern, die den Förderpreis so interessant machen.

Finn Schmidt (am Klavier) und Martin Röttger von „Soon“.
Finn Schmidt (am Klavier) und Martin Röttger von „Soon“. Foto: Privat
 

Im Falle von „Smear Jam Bread“ sind alle guten Dinge drei: Nachdem sie in 2014 den Sylt1-Zuschauerpreis einheimsen konnten, folgte eine Reihe von Auftritten bis in den Hamburger Raum hinein. In diesem Jahr sind sie zum dritten Mal beim Förderpreis dabei und man darf gespannt sein, welche Entwicklung sie genommen haben.

Karten sind ab kommenden Montag, 29. Februar, zum Preis von 13 Euro für Erwachsene und zehn Euro für Schüler, Studenten und Azubis erhältlich. Für alle Teilnehmer, Freunde und Besucher des Förderpreises findet nach dem offiziellen Teil noch die Aftershow-Party mit DJ Markus Prange statt.
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