Westerland wieder Mekka der Kitesurfer

Insbesondere am Wochenende können sich die Zuschauer auf spannende Wettkämpfe freuen.
Insbesondere am Wochenende können sich die Zuschauer auf spannende Wettkämpfe freuen.

Beim Kitesurf Cup Sylt 2018 messen sich Weltklasse-Profis noch bis zum 1. Juli mit deutscher Elite

shz.de von
27. Juni 2018, 05:40 Uhr

Hohe Sprünge, tolle Tricks und rasante Wettkämpfe erwarten das Publikum beim Kitesurf Cup Sylt 2018, der gestern vor dem Brandenburger Strand in Westerland begonnen hat. Die insgesamt 16. Austragung des einzigen Kitesurf-Contests von internationalem Format an der deutschen Nordseeküste lockt bis zum 1. Juli wieder einige der besten nationalen und internationalen Profi-Kiter in die Brandung.

Bei einer im Kitesurf-Sport einzigartigen Team Challenge messen sich die Athleten dabei im Kampf um insgesamt 10 000 Euro Preisgeld sowie 1000 Euro Extraprämie für das beste Frauen- oder Mixed-Team. „Der Kite-Zirkus kennt weltweit nichts Vergleichbares zum Kitesurf Cup Sylt. Zwei Rider pro Team, direkte Duelle in verschiedenen Disziplinen, internationales Topniveau und spannende Läufe direkt vor dem Strand – das gibt es nirgends sonst. Mit den traditionell guten Sylter Windbedingungen und unserem bunten Rahmenprogramm steht einem tollen Kitesurf-Erlebnis in entspannter Atmosphäre nichts im Wege“, sagt Thilo Trefz, Geschäftsführer der Hamburger Agentur Brand Guides und Ausrichter des Kitesurf Cup Sylt 2018.

Das Starterfeld verspricht Spitzensport und spannende Wettkämpfe. „Leider kann unser Champion aus dem letzten Jahr, Aurelién Petreau aus Frankreich, wegen eines Kreuzbandrisses nicht starten“, berichtet Trefz. „Nichtsdestotrotz haben wir auch dieses Jahr gleich mehrere Rider der deutschen und der Weltelite am Start.“

Dazu gehört Robinson Hilario aus der Dominikanischen Republik. Der 23-jährige Kite-Profi fährt seit 2011 in der World Kiteboarding League, wo er bereits Podiumsplätze erreicht hat, und ist als einer der wenigen Kiter weltweit als Vollprofi aktiv. Hilario startet im Team mit Felipe Eisenberger. Der erst 15-jährige Österreicher gilt als großes Talent und möchte sich auf Sylt gegen die internationale Konkurrenz beweisen. Ambitionen auf den Gesamtsieg hat zudem Marian Hund: Der Hamburger ist einer der besten deutschen Kitesurfer, Deutscher Freestyle-Meister und Sylter Sieger von 2016 sowie Zweitplatzierter 2017.

Bei den Damen geht erneut Paula Novotna an den Start: Die 25-jährige Tschechin gehört seit Jahren zu den weltbesten Fahrerinnen in der Disziplin Freestyle und hat das Sylter Podium 2017 mit Platz 4 nur knapp verpasst.

„Onehandman“ Philipp Barluschke aus Bredstedt ist ebenfalls wieder am Start und rechnet sich im Big Air gute Chancen aus. Der Kite-Profi Tom Schiffmann und Kite-Lehrer Lennart Barein treten als Sylter Locals an und messen sich beim Kitesurf Cup Sylt 2018 mit der nationalen und internationalen Elite.


www.kitesurfcup-sylt.de/programm

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