Werke der elementaren Urgewalt des Meeres

Harald Brommer (1. Vorsitzender der Wenzel-Hablik-Stiftung), Frauke Greite, Dörte Ahrens (Heimatmuseum-Leiterin), Katrin Maibaum (Wenzel-Hablik-Museum Itzehoe).
Harald Brommer (1. Vorsitzender der Wenzel-Hablik-Stiftung), Frauke Greite, Dörte Ahrens (Heimatmuseum-Leiterin), Katrin Maibaum (Wenzel-Hablik-Museum Itzehoe).

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22. Juni 2014, 15:21 Uhr

Mit einer Überraschung endete am Sonnabend im Sylter Heimatmuseum die Eröffnung der Ausstellung mit Ölgemälden und Grafiken von Wenzel Hablik (1881-1934). Zum Ende der Vernissage stellte Museumsleiterin Dörte Ahrens den zahlreichen Besuchern Frauke Greite vor – die Westerländerin hatte aus der Zeitung von der Werkschau erfahren und sofort bei der Söl’ring Foriining angerufen. Denn sie besitzt eine Tuschezeichnung des Künstlers, von deren Existenz weder die Leiterin des Wenzel-Hablik-Museums in Itzehoe noch Harald Brommer, der 1. Vorsitzende der Wenzel-Hablik-Stiftung, bisher wussten. Entstanden ist die „Frau im Sturm“ im Jahr 1909, als der Kunstwart-Herausgeber Ferdinand Avenarius den jungen Maler in seine Kampener Villa Uhlenkamp einlud. Immer wieder kehrte Hablik in der Folgezeit nach Sylt zurück, um die elementare Urgewalt des Meeres in großformatigen Gemälden darzustellen. Die Ausstellung mit den eindrucksvollen Werken des „jungen Wilden“ Wenzel Hablik läuft bis zum 14. September 2014 im Heimatmuseum am Keitumer Kliff.


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