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Neuausrichtung : Wer leitet was? Struktur der neuen Verwaltung steht

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Das Ordnungsamt wird geteilt, die Finanzen verantwortet künftig eine Doppelspitze und am 8. Januar wird gefeiert: Die Lenkungsgruppe Fusion hat sich über die künftige Verwaltungsstruktur geeinigt.

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erstellt am 09.Dez.2008 | 09:28 Uhr

Sylt | Willkommen und Abschied im Sylter Ortsteil Westerland: Am Donnerstag, dem 8. Januar, wird im Alten Kursaal die Verabschiedung der drei Fusionspartner gefeiert und die neue Gemeinde Sylt begrüßt. Das verkündete Westerlands Pressesprecherin Gabriele Gotthardt jetzt nach dem elften Treffen der Lenkungsgruppe Fusion.
Neu ist die Gleichstellungsbeauftragte

Zu den weiteren Beschlüssen des Gremiums zählt die Verwaltungsstruktur der neuen Großkommune, die aus sechs Abteilungen und einer Büroleitung besteht. Letztere teilen sich die bisherigen Amtsinhaber, Monika Kuhn (Westerland) und Joachim Rück (Amt Landschaft Sylt). Kuhn übernimmt außerdem wie bisher das Hauptamt und Rück das neu geschaffene Rechtsamt. Darin wird die Geschäftsführung des Amts Landschaft Sylt (also der nicht fusionierenden Gemeinden List, Kampen, Wenningstedt und Hörnum) und die Beratung in Sachen Orts- und Kommunalrecht gebündelt. Die Finanzabteilung bekommt mit den beiden Kämmerern Harro Johannsen (bisher Westerland) und Bernd Neumann (Amt Landschaft Sylt) eine Doppelspitze. Das Ordnungsamt wird in zwei Sektoren mit unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkten gegliedert. Der bisherige Westerländer Amtsleiter Erik Ipsen ist dann für Umwelt, Brand- und Katastrophenschutz, Verkehrs- und Marktwesen und die Bußgeldstelle sowie für das Sozialzentrum verantwortlich. Sein bisher in Keitum arbeitender Kollege Hans-Wilhelm Hansen ist für das Bürgerbüro, Gewerbe, Ordnungsrecht undund Wahlen zuständig. Das Bauamt untersteht unverändert dem bisherigen Westerländer Leiter Wolfgang Knuth. Ganz neu wird der Posten einer hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten (für Gemeinden ab 15000 Einwohner verpflichtend) sein. Außerdemmuss künftig ein Mitarbeiter als Personalrat freigestellt werden.
Politiker verlieren ihre Mandate

Zum 31. Dezember verlieren sowohl die Gemeindevertreter als auch die Bürgermeister der drei Kommunen ihre Mandate. In dieser gremienlosen Zeit wird wie berichtet die bisherige Westerländer Bürgermeisterin Petra Reiber als Beauftragte die Aufgaben von Politik und Verwaltung übernehmen. Ein entsprechendes Ernennungsschreiben des Landrats liegt ihr inzwischen vor.

Die räumliche Neuordnung beginnt Anfang Januar mit der Zusammenlegung von Stadt- und Amtskasse in der ehemaligen Standortverwaltung. Bis Ende Februar sollen die Finanzabteilungen, der Landschaftzweckverband und die Ordnungsämter folgen. Ausgenommen ist davon das Einwohnermeldeamt, das bis zur Abarbeitung der Bürgermeister- und Kommunalwahl im Rathaus bleibt. Dort werden voraussichtlich im März auch die Hauptämter beider Verwaltungen gemeinsam untergebracht. Bis dahin soll auch die Zusammenlegung der Bauverwaltungen im Hebbelweg 2 und der Tiefbau- und Planungsabteilung im Hebbelweg 4 erledigt sein.


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