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Hotellerie auf Sylt : Wenningstedts neue Hotelpläne

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Wenningstedts Gemeindevertreter segnen die Pläne für zwei Hotels am Haus des Gastes ab.

von
erstellt am 29.Aug.2014 | 05:54 Uhr

In der Umgebung rund um das gerade im Bau befindliche Kurhaus an der Westküste Wenningstedts sind zwei neue Hotels geplant.

Das eine Vorhaben soll auf den Grundstücken des Restaurants Meeresblick und des Kliffkieker umgesetzt werden (wir berichteten). Den dafür notwendigen Aufstellungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan segnete die Gemeindevertretung am Montag einstimmig ab.

Das Bild der oberen Strandstraße werde durch das Bauvorhaben deutlich verbessert, so der Tenor im Gremium. Laut Vorlage soll das mögliche Hotel seinen Gästen neben 40 Zimmern, eine Gastronomie mit Außenbereich und eine Tiefgarage mit 27 Stellplätzen bieten. Bauausschussvorsitzender Gerd Hausen erklärte, die vorgelegten Pläne ermöglichen die wünschenswerte Fortführung des Bohlenwegs von der Promenade aus Richtung Norden.

Auch auf der anderen Seite des Hauses des Gastes, an der Ecke Dünenstraße/Risgap, darf neu gebaut werden. Die Grundlage dafür wurde durch eine Änderung des Bebauungsplans von den Gemeindevertretern geschaffen. Das dort bestehende Hotel Haus Hansa soll durch den Neubau eines wirtschaftlichen und zeitgemäßen Hotelbetriebes ersetzt, der Bereich um die Dünenstraße städtebaulich neu gefasst und so das gesamte architektonische Umfeld gestalterisch aufgewertet werden.

Das traditionsreiche Hotel Haus Hansa feierte 2013 sein hundertjähriges Bestehen und ist seit 1960 im Besitz der Famile Axnick. „Das soll und das wird auch so bleiben“, sagt Inhaberin Helena Axnick, die den Familienbetrieb gemeinsam mit Ehemann Rainer führt. „Aber in den kommenden Jahren wollen wir uns zur Ruhe setzen und den Staffelstab an die nächste, immerhin bereits vierte Generation übergeben“. Justine und Richard, die Kinder des Hotelierehepaares, seien zwar erst Anfang 20, und studierten derzeit noch – „aber ihre Ausbildungen gehen genau in die passende Richtung“, so Helena Axnick.

Neu bebaut werden soll das gesamte Areal einschließlich der Nebengebäude im Risgap, die genauen Pläne stehen aber noch nicht fest. Baubeginn soll im Laufe des Jahres 2015 sein.

 

 

 

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