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Neues Haus für Sylter Surfer : Wenn es einen packt: Faszination Surfen

vom
Aus der Redaktion der Sylter Rundschau

Teil zwei der Serie zum Spendenaufruf für das Sylter Surf Clubhaus

von
erstellt am 19.Sep.2014 | 06:14 Uhr

Surfen und Sylt sind enger verbunden als manch Außenstehender denken mag. Glauben doch viele, dass Surfen sei aus den Mittelmeerländern in den Norden gekommen. Doch dazu in einer späteren Folge unserer Serie zum Surf Club Sylt, mit der die Spendenbereitschaft für das Clubhaus der Surfer unterstützt werden soll.

Der 2008 neu gegründete Surf Club Sylt ist ein gemeinnütziger Verein, der sich das Ziel gesetzt hat, die Aktivität von Sylter Kindern und Jugendlichen zu fördern, ihnen den Insel- und Küstenschutz sowie die Vorzügen und Gefahren der Nordsee näher zu bringen. Um den stetig steigenden Anfragen und Projekten weiterhin gerecht werden zu können, ist ein zentraler Standort für die Mitglieder absolut notwendig. „Es soll ein Treff- und Anlaufpunkt für unsere Mitglieder werden, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und somit den Sylter Surfsport aktiv zu beleben“, erklärt Markus Mager, Präsident des Surf Clubs Sylt. Mager ist natürlich selbst ein begeisterter Surfer – wie auch Lars Kossowski. Der erzählt in der heutigen Folge wie sich die Momente anfühlen, in denen ein Sturm und die Frage aufkommt, gehe ich in die Wellen?

„Als Surfer verfolgt man fast täglich die Vorhersage für Wind und Wellen, aber wenn mal wieder ein kräftiges Tief auf die Nordsee zusteuert und die Windprognose über 30 Knoten auflandigen Wind ansagt, dann wird es interessant für mich“, so Lars. „Wenn’s dann so richtig los geht, bin ich meistens an der Südspitze zu finden. So auch bei Orkantief Xaver. Nur dieses Mal ungewöhnlicher Weise auf der Ostseite, also quasi im Wattenmeer. Mit Windspitzen von 60 Knoten waren die Wellen groß genug, dass sie um die Odde drehten und am Hörnumer Hafen für surfbare Bedingungen sorgten – zwar klein, aber doch extrem bei dem starke Wind und Regen, der sich wie Nadelstiche anfühlte.

Noch extremer ist es dann aber auf der Westseite, wo die Wellen mit voller Wucht auf den Strand treffen. Man überlegt sich dann schon, ob man wirklich da in die brodelnde Suppe reinspringen soll. Wenn ich mich dann aber entschlossen hab’ und zwischen den Wellenbergen sitze, versuche ich immer, die größte Wellen anzupaddeln, denn beim Sturmsurf gilt: Je größer desto besser!“

Weitere Informationen rund um den Surf Club Sylt und das Clubhaus finden sich auf www.surfclubsylt.de und www.facebook.com/surfclub.sylt.

 

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