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Weltenbummler : Weltumrundung: Rekordversuch ist in Gefahr

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Im Juni begann die Reise in Deutschland, mittlerweile haben die 32 Weltumrunder die USA durchfahren und sind in China angekommen - nur die Autos lassen auf sich warten und so wird der Zeitplan im Rekordversuch eng...

Sylt | Den amerikanischen Kontinent haben der Sylter Dieter Albrecht und die 31 anderen Weltumrunder bereits hinter sich gelassen. Mit der Ankunft in China scheint nun der ganze Weltrekordversuch ins Wanken zu geraten.
Die Puffertage sind weg

"Unsere Reisegruppe ist nun in Shanghai, die Wohnwagen werden noch auf den asiatischen Kontinent verschifft. Leider gibt es Probleme mit dem Transport und die Autos erreichen uns erst am 4. oder 5. August", sagt Albrecht besorgt. Um diese Zeit wollten die Weltumfahrer eigentlich schon den Baikalsee in Russland erreicht haben. "Die Puffertage sind somit alle weg. Es wird sehr eng, aber wir wollen unser Ziel auf jeden Fall erreichen", gibt sich Albrecht optimistisch.

Das heißt jedoch auch, dass 10 000 Kilometer innerhalb von 20 Tagen gefahren werden müssen. "Das ist schon eine knochenharte Geschichte!"
In New York wurden sie ins Frühstücksfernsehen eingeladen

Nun steht für die Reiseteilnehmer die planmäßige Rundreise durch China an: Zwischen Shanghai und Peking lernen sie unter anderem die Prachtstraße "Bund", den Yufo-Si-Tempel und den Tiger-Hügel kennen.

Durch die zeitliche Verzögerung bleibt Albrecht und seinen Mitfahrern nun zumindest genügend Zeit, die Fahrt durch die USA entsprechend Revue passieren zu lassen. "Dort haben wir zunächst die Gegend an der Ostküste erkundet", sagt Albrecht. New York, Philadelphia und Washington D. C. standen auf dem Programm. Im "Big Apple" wurden die Deutschen sogar ins Frühstücksfernsehen eingeladen. "Die Sendung müssen einige New Yorker verfolgt haben, denn wir wurden danach ständig auf der Straße angesprochen."
Das Tanken war ein großes Problem

Als Ende Juni die Wohnwagen in Charleston ankamen, startete die Tour Richtung Westen. Über Texas und Arizona fuhren die 16 Wohnwagen nach Kalifornien. "Beeindruckend fand ich die Gesteinsformationen im Monument Valley, in Utah an der Grenze zu Arizona. Und natürlich die Fahrt über die Route 66, das war einmalig", schwärmt der Sylter Weltumrunder.

"Leider gab es auch weniger schöne Momente: Das Tanken war immer wieder ein großes Problem. Häufig hatten die Zapfsäulen gar keinen Diesel, so dass wir mit den letzten Tropfen im Tank gerade noch so über die Runden kamen." Einem der Fahrer nützte auch dies nichts: Er tankte seinen Wohnwagen voll mit Diesel - glaubte er zumindest. "Die Tanksäule war falsch beschriftet und das Benzin tat dem Motor natürlich nicht gut", erklärt Albrecht.

Der Sylter hofft nun, dass das Auto rechtzeitig repariert werden kann und auch die restlichen Wohnwagen Anfang August in China ankommen. "Jetzt kommt es auf jeden Tag an!"

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erstellt am 17.Jul.2008 | 07:20 Uhr

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