Wellenreiten: Ein Sylter steht schon im Finale

Der Westerländer Lauris Vizzi startet am Sonnabend in Mimizan beim Longboarden in der Hoffnungsrunde.
Der Westerländer Lauris Vizzi startet am Sonnabend in Mimizan beim Longboarden in der Hoffnungsrunde.

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15. Oktober 2009, 06:45 Uhr

Sylt | Ablandiger Wind, schulterhohe Wellen und zudem massenhaft Sonne - über schlechte Bedingungen können sich die Sylter Starter bei den Deutschen Meisterschaften im Wellenreiten, die derzeit im südfranzösischen Mimizan stattfinden (wir berichteten), nicht beklagen.

"Das sind die besten Voraussetzungen seit 14 Jahren, als die ersten Deutschen Meisterschaften in Rantum stattfanden", berichtete Angelo Schmitt vom Surfclub Sylt am Mittwoch, nachdem noch zu Wochenbeginn der Start der Juniorinnen wegen zu hoher Wellen, extremen Windverhältnissen und einer starken Strömung aus Sicherheitsgründen nach hinten verlegt werden musste.

Doch nicht nur, was die äußeren Begebenheiten angeht, konnte Schmitt gestern nur Gutes von der Atlantikküste berichten: auch die Resultate der Insulaner gaben Anlass zur Freude. Zwar ist für den Tinnumer Kai Drewitz (15) - er kam bis ins Achtelfinale - das Event bereits beendet, alle anderen Insulaner hingegen mischen noch kräftig mit: Rachel Scheele (13) schied als jüngste Teilnehmerin im Longboarden in der ersten Runde aus, kann aber am Sonnabend über die Hoffnungsrunde nochmals ins Geschehen eingreifen. Gleiches gilt auch für Lauris Vizzi (16), der am Wochenende alles daran setzen wird, über die Hoffnungsrunde gen Semifinale zu kommen.

Neben dem Westerländer Brüderpaar Tim und Tom Surtmann, von dem Schmitt berichtete, dass sie "das Seniorenfeld der über 28-Jährigen klar dominieren", sorgte Tim Schubert für das beste Ergebnis: "Er steht im Finale der Senioren", übermittelte Schmitt das erfolgreiche Abschneiden des Rettungsschwimmers in Richtung Heimat und zog zudem ein wohlwollendes erstes Zwischenfazit der Titelkämpfe: "Unsere Sylter Fraktion hat bisher Standhaftigkeit in allen Klassen und Bedingungen bewiesen und die Insel bestens repräsentiert."

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