Welches Brot hat die beste Kruste?

Knusprige Aufgabe: Akribisch prüften Michael Isensee (l.) und Paul Schulz die eingereichten Backwaren.
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Knusprige Aufgabe: Akribisch prüften Michael Isensee (l.) und Paul Schulz die eingereichten Backwaren.

Bei der diesjährigen Brotprüfung haben die Sylter gut abgeschnitten

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28. Mai 2014, 12:52 Uhr

Zum Bargeld ein frisches Brötchen oder eine Scheibe Brot: Diesen ungewöhnlichen Service konnten sich die Kunden der Nord-Ostsee-Sparkasse in dieser Woche schmecken lassen. Zwei Tage lang wurden dort 52 Brot- und 41 Brötchensorten von zwei Fachleuten akribisch unter die Lupe genommen – fünf Sylter Bäckereien nahmen an der diesjährigen Brot- und Brötchenprüfung des Instituts für die Qualitätssicherung von Backwaren teil.

Vom Festland war Michael Isensee angereist, um gemeinsam mit Paul Schulz, Vorsitzender des Sylter Bäckerfachvereins, das Backwerk gemäß den Prüfungskriterien zu bewerten. Krusteneigenschaft und Elastizität spielten dabei etwa ebenso eine Rolle wie Struktur und Geruch. Neben Klassikern wie Weizen- und Roggenbrot gab es für die beiden Prüfer auch die eine und andere Überraschung – so etwa ein Schokovollkornbrot mit Honigkruste.

Zwischen den Verkostungen blieb genügend Zeit, um die Fragen interessierter Sparkassen-Kunden zu beantworten. „Das ist hier ein wirklich idealer Platz, zumal wir hier immer sehr herzlich aufgenommen werden“, betonte Schulz.

Ideal waren letztlich dann auch die Prüfungsergebnisse für die Produkte der Bäckereien Abeling, Ingwersen, Jessen, Niebüller Backstube und Raffelhüschen: 94 Prozent der bewerteten Brote erhielten das Prädikat „sehr gut“ oder „gut“, sogar 97 Prozent waren es bei den Brötchen. „Das sind wirklich Top-Ergebnisse“, lobten die Prüfer.

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