Wetter auf Sylt : Warnung vor schweren Sturmböen

An der Nordseeküste werden heute schwere Sturmböen mit bis zu 100 km/h erwartet. (Archivfoto)

An der Nordseeküste werden heute schwere Sturmböen mit bis zu 100 km/h erwartet. (Archivfoto)

Bürgermeister appelliert an Einwohner zu Sicherungsmaßnahmen / Eingeschränkte Fahrzeugmitnahme bei Sylt Shuttle und Autozug Sylt

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23. Oktober 2018, 10:55 Uhr

Herbststurm „Siglinde“ kommt nach Sylt! Die Gemeinde Sylt hat deshalb über Internet und Facebook folgende Hinweise veröffentlicht: Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) warnen für heute vor schweren Sturmböen mit bis zu 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) anfangs aus westlicher, später aus nordwestlicher Richtung. In exponierten Lagen muss laut DWD mit orkanartigen Böen um 105 km/h (29m/s, 56kn, Bft 11) gerechnet werden. Das Mittag-Hochwasser an der Nordseeküste sowie das Nachmittag-Hochwasser in Hamburg und Bremen wird etwa 1,5 Meter höher erwartet als das mittlere Hochwasser, teilt das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie mit.

„Bitte denken Sie daran, Ihre Garten- oder Balkonmöbel hereinzuholen oder gut zu sichern. Auch Strandkörbe und Zelte sowie mobile Pools und Trampoline sollten gut gesichert werden“, so Nikolas Häckel, Bürgermeister der Gemeinde Sylt. „Bitte bereiten Sie und Ihre Hausverwaltungen sich gut auf die stürmische Herbst- und Wintersaison vor – herumfliegende Sommermöbel sind eine große und unnötige Gefahr für Passanten und Hilfskräfte wie zum Beispiel die Freiwilligen Feuerwehren.“

Wegen der Sturmwarnung besteht beim roten DB Sylt Shuttle zur Zeit eine eingeschränkte Fahrzeugmitnahme aufgrund Windstärke 10 oder höher (voraussichtlich bis 20 Uhr). Es erfolgt keine Beförderung von Wohnwagengespannen, Pkw mit Anhänger, Lkw mit leeren Anhängern, Lkw mit Gefahrgut sowie Motorrädern. Auch der blaue Autozug Sylt weist darauf hin, dass es wegen der schweren Sturmböen an der Nordseeküste seit den frühen Morgenstunden sowie den gesamten Dienstag über zu Einschränkungen in der Autozugbeförderung, insbesondere für windanfällige Fahrzeuge, kommen kann.

Weil es durch den Sturm im Schienenverkehr grundsätzlich zu Behinderungen kommen kann, sind die Verantwortlichen vorbereitet: "Die Deutsche Bahn beobachtet die aktuelle Wetterentwicklung intensiv", sagte eine DB-Sprecherin. An potenziell betroffenen Standorten sollen beispielsweise die Bereitschaften verstärkt sowie Reparaturtrupps und Fahrzeuge bereitgestellt werden.

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